Schließung in drei bis fünf Jahren - Dürnaster hadern mit Mobilfunkempfang und Rasern
Altes Schulhaus hat bald ausgedient

Recht aktiv und zahlreich beteiligten sich die Dürnaster an der Ortsteilversammlung. "Das alte Schulhaus erhalten, aber nicht auf Biegen und Brechen", lautete Georg Hoffmanns Vorschlag. Der Bau eines Gemeinschaftshauses dürfte doch kein Problem sein." Bürgermeister Ludwig Biller versprach die Umsetzung bis 2017/2018 mit geschätzten Kosten von 160 000 Euro.

Mehr Schadstoffe gemessen

Biller informierte über einen leichten Anstieg der Schadstoffbelastung im Schulhaus. Dies sei aber noch kein Grund zur Beunruhigung. Raumluftmessungen würden in kürzeren Abständen vorgenommen. Nach Ansicht des Baubiologen sei eine Sanierung nicht sinnvoll und die Schließung in drei bis fünf Jahren unumgänglich. Bis dahin könne das Haus von Gymnastikgruppe und KAB weiter genutzt werden. Zur Erinnerung: Ab 1948 wurden darin 56 Kinder unterrichtet.

Die Verbesserung des Mobilfunks lehnten alle Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen ab, sagte zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph. Der Gemeinderat überlege deshalb, Mandatsträger einzuschalten, um doch noch eine Lösung herbeizuführen. Beim Breitband werde ein Ausbau von mindestens 30 Mbit eventuell durch den bisherigen Anbieter oder durch Verlegung eines Glasfaserkabels von Kaltenbrunn her angestrebt. Das soll bis Mitte 2016 geschehen, bemerkte Rudolph.

Die Geschwindigkeitsmesser zeigten schon Wirkung, würden aber früh und nachts weniger beachtet, hieß es von Anwohnern der Hauptstraße. Sie regten wegen des starken Durchgangsverkehrs eine Fahrzeugzählung und einen Fußgängerüberweg an. Franz Plößl verwies auf den schadhaften Steg von der Bachstraße über den Geilenbach zum Wald. "Dieser wird instandgesetzt und auch die Schöllerbrücke wird ersetzt", versicherte der Bürgermeister.

"Der Radweg soll Thema bleiben. Wir Gastwirte sind daran interessiert. Unser Dorf soll ja nicht aussterben", unterstrich Wolfgang Koppmann. Andreas Fellner junior nannte als mögliche Trasse Kaltenbrunn-Dürnast ab der Waldspitze rechts über Wald- und Feldwege sowie die Bachstraße in den Ort. "Wir sind nach wie vor dran. Die beste Lösung wäre entlang der Staatsstraße", meinte Rudolph. Plößl brachte auch die Weiterführung nach Weiherhammer ins Gespräch. Die Sanierung des Schotter-Verbindungswegs von der Bach- zur Hauptstraße übernimmt die Jagdgenossenschaft. Beantragt wird ferner die Reinigung des zugewucherten Geilenbachs bei den Fischteichen. Ein Anliegen war Hermann Miedl die Einführung einer Tempo-30-Zone in der Bachstraße. "Das wird geprüft und wohl umgesetzt", sagte Biller.

Besser räumen und streuen

"Die Säuberung dieser Straße wird nicht von allen Grundbesitzern in der notwendigen Form ausgeführt", monierte Stefanie Thiede. Die Nichtbeachtung der Räum- und Streupflicht eines Anliegers auf dem Gehsteig am Ende der Hauptstraße beklagte Andy Fellner senior. Der Gemeindechef bat um Teilnehmer aus Dürnast an der Arbeitsgruppe "Spielplatzkonzept". Er regte die Erneuerung des Bushäuschens in Glaskonstruktion an.
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