Schließungen trüben Bilanz

Mit erheblichen Fördermitteln bestritt die Rußweiherstadt im abgelaufenen Jahr Baumaßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität. Auch zeigt sich Bürgermeister Peter Lehr vom uneigennützigem Engagement in der Stadt beeindruckt. Daher blickt er mit Zuversicht in die Zukunft.

Eschenbach. (rn) Fast nur Positives enthielt sein Rückblick auf 2014 in der Jahresabschlusssitzung des Stadtrats. Auf der positiven Seite der "Bilanz Eschenbach" ging er auf "fünf mittlere und große Baustellen" ein . Einen gestalterischen Blickfang nannte er den Vorbereich des Rußweiherbades, der neu und attraktiv gestaltet wurde. Kurzfristig angebotene EU-Fördermittel seien der Anlass für eine "Hauruck-Entscheidung des Stadtrats gewesen, Weichen für den Generationenpark zu stellen. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt, mit dieser Anlage am ehemaligen Kinderspielplatz Kalvarienberg einen Anlaufpunkt mit sehr hohem Freizeit- und Erholungswert zu schaffen.

Das Umfeld des Feuerwehrhauses sei dank eines 60-prozentigen Zuschusses aus Mitteln der Städtebauförderung attraktiv gestaltet worden. Lehr dankte der Feuerwehr für mehr als 3000 freiwillig erbrachte Arbeitsstunden beim Bau ihres neuen Domizils und für das sehr gut organisierte dreitägige Fest zur Einweihung.

Zuversichtlich zeigte er sich, dass mit der Erweiterung der bestehenden und dem Neubau einer Urnenanlage an der Friedhofsmauer die Engpässe an Urnengräbern endgültig der Vergangenheit angehören. Die Baumaßnahme im Einmündungsbereich Krummer Weg in die Stegenthumbacher Straße wertete er als Beitrag dazu, die "desolate Abflusssituation des Kanals zu beseitigen und die Wasserversorgung zu verbessern".

Zu den Negativposten zählte er die Schließung des Diska-Markts und der Mercedes-Filiale. In der Reaktivierung der beiden Örtlichkeiten sah Lehr eine der Hauptaufgaben für 2015. Er bat die jeweiligen Grundstücksbesitzer, "uns bei der Wiederbelebung mit Tatkraft zu unterstützen".

Ein Anliegen zum Jahresende war es dem Stadtoberhaupt, all jenen zu danken, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Dank sagte er allen, die an den Feiertagen arbeiten und selbst am Heiligen Abend verschiedene Dienste aufrecht erhalten. Menschen, die sich für andere engagieren, die die Welt heller und freundlicher machen, sich nicht entmutigen lassen und ihr Möglichstes tun, waren für ihn Beispiele für Aufbruch und Hoffnung. Bericht folgt
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