Schlinge zieht sich weiter zu

Aufsteiger TSV Kornburg (2./36) blieb es vorbehalten, dem Tabellenführer ASV Neumarkt (1./43) die erste Saisonniederlage zu verpassen. Damit schrumpfte der Vorsprung auf sieben Zähler. Ob diese Einbuße Spuren hinterlässt, wird sich am 19. Spieltag zeigen. Für den SV Poppenreuth wird die Lage im brenzliger.

Poppenreuth. (kap) Neumarkt gastiert beim Relegationsplatzinhaber FSV Stadeln (16./17). Vom Tabellenstand her gesehen eine problemlos zu lösende Aufgabe für den Spitzenreiter, zumal das Vorrundenspiel beim 4:1-Sieg schon eine klare Sache war.

Schwache Auswärtsbilanz

Nach dem überraschenden 2:0-Sieg in Neumarkt wittert der TSV Kornburg seine Chance. Sieben Punkte Rückstand sind durchaus aufzuholen. Allerdings gastiert mit der SG Quelle Fürth (6./27) ein unangenehmer Partner. Das spürte der Neuling schon bei der glatten 0:3-Vorrundenniederlage.

Am anderen Ende der Tabelle zieht sich die Schlinge für den SV Poppenreuth (18./12) weiter zu. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes sagte der Neuling das Derby gegen den FC Vorwärts Röslau (8./24) ab. Für den sauer reagierenden Gästetrainer Rüdiger Fuhrmann eine nur schwer nachvollziehbare Entscheidung.

Auf jeden Fall müssen die Oberpfälzer am Sonntag ran. Sie sind zu Gast bei Dergahspor Nürnberg (11./22). Nach einem Traumstart mit drei Siegen in Folge kehrte bei den Mittelfranken schnell Mittelmaß ein. Zu oft wechselten sich Licht und Schatten an. Mittlerweile haben die Hausherren nur mehr einen Vorsprung von drei Punkten auf den Relegationsplatz. Trainer Taner Koc zog daraus seine Konsequenzen. Er entschied nach einem Gespräch mit der Vereinsführung, seinen Posten zur Verfügung zu stellen. Die Nachfolge ist noch offen. Die Nürnberger peilen jetzt mit aller Macht einen Heimsieg an. Kein utopisches Ziel, denn die Gäste präsentierten sich bis dato in der Fremde recht harmlos. Einem Sieg stehen drei Remis und fünf Niederlagen gegenüber.

Schon mit zwei Nachholspielen ist der FC Vorwärts Röslau (8./24) im Rückstand. Lange Zeit mischten die Oberfranken an vorderster Front mit, fielen aber ins Mittelmaß zurück. Noch befinden sie sich jenseits von Gut und Böse, müssen aber aufpassen, nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Zu Gast ist der nur um einen Zähler besser platzierte TSV Neudrossenfeld (7./25). Gegen den Bayernligaabsteiger verfolgt Vorwärts-Trainer Fuhrmann zwei Ziele: Sich für die deftige 1:4-Vorrundenniederlage zu revanchieren und den Gegner in der Tabelle hinter sich zu lassen.
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