Schmidgaden der Durchstarter

Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer startet mit seiner Mannschaft durch. Bild: bwr

Das Gastspiel des FC Schmidgaden beim TSV Tännesberg steht in der Kreisliga West im Mittelpunkt des Interesses. Der FC Schmidgaden ist die "Mannschaft der Stunde".

Schwandorf. (hür) Die Richthammer-Truppe ist aber gewarnt, denn auch die Tännesberger befinden sich bislang im Punkte-Soll. Da dürfen die Zuschauer ein spannendes Spiel erwarten.

ASV Burglengenfeld II       Sa. 14.00       SC Ettmannsdorf II
Nach der 1:5-Niederlage beim Tabellenführer FC Rötz steht der ASV Burglengenfeld II nun im Vergleich mit der zweiten Mannschaft des SC Ettmannsdorf in der Pflicht. Personell gibt es im Vergleich zur Vorwoche keine Veränderungen. Die derzeit schwierige personelle Lage der zweiten Garnitur des SC Ettmannsdorf schlägt sich auch in der Punktebilanz nieder. "Es zählen keine Ausreden, wir sind eine Mannschaft und müssen über die Laufbereitschaft und den Einsatz die derzeitige Situation überstehen", fordert Sebastian Hierl seine gesunden Spieler auf, auch beim favorisierten ASV II alles in die Waagschale zu werfen, um zumindest einen Teilerfolg mit nach Hause nehmen zu können.

TSV Winklarn       So. 15.15       SpVgg Schönseer Land
"Wir haben Derbyzeit in Winklarn. Kampf um jeden Ball ist da angesagt", gibt Winklarns Spielertrainer André Schille die Marschroute vor. Er erwartet in diesem Prestigeduell eine hitzige Begegnung. Fehlen wird aller Voraussicht nach Torgarant Benedikt Hutzler sowie der gesperrte Tim Fleischmann. Gegen seine ehemaligen Spieler geht es für Gästetrainer Georg Salomon: "Ich habe nach wie vor ein gutes Verhältnis zum Verein und wünsche dem TSV Winklarn den Klassenerhalt. Jedoch in der Endabrechnung mindestens einen Platz hinter meinem jetzigen Verein", sagt Salomon. Zum letzten Mal fehlt den Gästen der gesperrte Josef Haberl. Hinter dem Einsatz von Michael Wild steht ein dickes Fragezeichen.

TSV Nittenau       So. 15.15       FC Rötz
Eine katastrophale Leistung lieferte der TSV Nittenau am vergangenen Wochenende bei der verdienten 2:3-Niederlage in Kemnath ab. "Wir haben zurecht verloren, weil wir in der Abwehr teilweise haarsträubende Fehler gemacht haben", sagt Trainer Roland Oberndorfer, der im Heimspiel gegen den Tabellenführer wieder auf den Einsatz von Routinier Michael Hartl hofft. Der Tabellenführer aus Rötz muss erneut auf seinen Abwehrchef Bernd Mehltretter verzichten. "Die genaue Diagnose steht noch aus, aber Bernd hat sich das Knie verdreht und wird die nächsten Spiele fehlen", berichtet der Rötzer Trainer Walter Wanninger. Erstmals trainieren konnte hingegen wieder Ben Loibl, der aller Voraussicht nach zunächst auf der Bank Platz nehmen wird. "Wenn wir unsere Stärke auf das Feld bringen, werden wir die drei Zähler mit nach Hause nehmen", gibt sich Wanninger selbstbewusst.

TSV Tännesberg       So. 16.00       FC Schmidgaden
Sehr zufrieden war Tännesbergs Trainer Hans-Jürgen Linge mit dem Remis im Nachbarderby gegen den FC OVI-Teunz. "Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätten wir drei Zähler mit nach Hause nehmen können", meint Linge, der im Spiel gegen den starken FC Schmidgaden zum einen die tolle Serie der Gäste stoppen möchte und zum anderen die starke Heimbilanz untermauern will. Tom Bäuml kehrt auf Gastgeberseite nach seiner Sperre wieder zurück. Die Gäste sind wohl nach drei Siegen in Folge die Mannschaft der Stunde der Kreisliga West. Dennoch gibt sich FC- Trainer Wolfgang Richthammer, der auch in Tännesberg auf Offensivkünstler Simon Werner verletzungsbedingt verzichten muss, zurückhaltend. "Wenn wir wieder einen Punkt anvisieren und realisieren, bin ich gegen die heimstarken Tännesberger keineswegs unzufrieden", sagt der Erfolgstrainer vor der Partie.

Neukirchen/Balbini       So. 16.00       DJK Dürnsricht
Die SpVgg Neukirchen/Balbini möchte im Heimspiel gegen das Schlusslicht DJK Dürnsricht/Wolfring mit einem Sieg Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herstellen und darüber hinaus etwas mehr Selbstsicherheit in einzelne Mannschaftsteile bekommen. "Wir denken zu viel nach und werden von Spiel zu Spiel nervöser", sagt Trainer Andreas Rogalski. Im Match gegen die Fensterbacher muss er zu den ohnehin Langzeitverletzten auf Eric Bauer und auch auf die Urlauber Stefan und Florian Noe verzichten. Mit einem ähnlich großen Lazarett reist die DJK Dürnsricht nach Neukirchen. Mit Markus Schrott, Nicholas Binder, Martin Sigl, Sebastian Flierl und Simon Graßmann fallen weiterhin wichtige Spieler aus. Trainer Markus Fuchs peilt dennoch zumindest einen Teilerfolg an.
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