Schmuckstück auf vier Rädern

Den neuen Mannschaftstransportwagen weihten Diakon Markus Weinländer und Pfarrerin Anja Matthalm.

Festlich geschmückt und aufpoliert stand der Ford Transit umringt von Gästen im Gerätehaus. Vorab wurde er schon mal genau unter die Lupe genommen.

Die Feuerwehr Neukirchen freute sich am Samstag über zahlreiche Gäste zur Weihe ihres neuen MTW (Mannschaftstransportwagen) in ihrer Fahrzeughalle.

Der Vorsitzende der Neukirchener Wehr, Jürgen Schmidt, übergab nach der Begrüßung der Ehrengäste das Wort an seinen Kommandanten Manfred Lösch, der in seiner Ansprache den Prozess von der ersten Ausschreibung bis hin zur Fahrzeugabholung schilderte. Er dankte besonders der Gemeinde Neukirchen mit Bürgermeister Winfried Franz an der Spitze und dem Gemeinderat für deren Aufgeschlossenheit und große Unterstützung während dieser Zeit.

Mit dem Defiliermarsch

Und auch seinen Kollegen vom Fahrzeug-Ausschuss, die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen. Als er gemeinsam mit ihnen das Fahrzeug vor wenigen Wochen endlich von der Ausbau-Firma Compoint in Forchheim abholen konnte, war ihre Freude derart gewaltig, erinnerte sich Lösch, dass sie mit lautstarker musikalischer Begleitung, die Wahl fiel auf den Bayerischen Defiliermarsch, durch die Ortschaft bis zur Hofeinfahrt ihres Feuerwehrhauses mit dem neuen Wagen promenierten.

In einem kurzen Grußwort klang auch bei Kreisbrandmeister (KBM) Christian Meyer die Freude für die Feuerwehr Neukirchen durch. Er erklärte, dass diese Fahrzeugweihe seine erste in seinem Amt als KBM sei. Abschließend richtete Bürgermeister Winfried Franz das Wort an die Feuerwehrkräfte. Er lobte besonders die gute Vorbereitung und Vorarbeit des Ausschusses, der in seiner Planung "zukunftsorientiert und effektiv" arbeitete.

Die Weihe des Fahrzeuges vollzogen Pfarrerin Anja Matthalm und Diakon Markus Weinländer. Sie segneten feierlich das Fahrzeug, beziehungsweise die Männer und Frauen, die darin zukünftig zu Rettungseinsätzen ausrücken werden. Auch der Heilige St. Florian, als Schutzpatron der Feuerwehr, wurde um seine Hilfe gebeten.

Scheck überreicht

Das Vorgängerfahrzeug leistete der Feuerwehr Neukirchen 17 Jahre lang treue Dienste, bis schlussendlich der TÜV sein Siegel verweigerte und somit ein neues Auto unumgänglich wurde. Die daraus entstandenen Kosten wurden von der Gemeinde Neukirchen und dem Freistaat Bayern getragen. Aber auch der Feuerwehrverein Neukirchen will sich mit einer Spende an den Kosten beteiligen. Darum überreichten Vorsitzender und Kommandant dem Bürgermeister einen Scheck, bevor es zum gemütlichen Teil überging.
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