Schnaderhüpfln, Spaß und Bier

Ein unterhaltsames Programm boten die Kleinen den zahlreichen Zuschauern. Zu den Aufführungen gehörte auch ein Katzen-Tanz.

Ein Kühlschrank, der spazieren geht? So ewas gibt's doch nicht. Beim Oktoberfest im Hütten aber schon.

Die Buben und Mädchen des Kindergartens "St. Josef" überraschten die Besucher anlässlich des 20. Jubiläums mit einer fantasievollen Aufführung. Dazu gab es süffiges Bier, Leckeres zu essen und sehr viel Spaß.

"Heit feia ma Oktoberfest, dou mach ma uns schöi. Dou deam a die Mama und da Papa mitgei", meinten die Kinder gleich zum Auftakt. Und diese ließen sich das nicht zweimal sagen und strömten zur Fest-Wiesn des Kindergartens.

Die kleinen Künstler hatten mit Leiterin Maria Schwerdtfeger und ihren Erzieherinnen eifrig für ihren Auftritt geprobt. Nachdem sich zuerst die Sonne nebst Sonnenblume blicken ließen, spazierte auch ein Kühlschrank durch die Gegend. Auf seiner Wanderschaft traf er ein Schnitzel, das völlig außer Atem gerade noch dem Metzger entkommen war. Als der Kühlschrank dann eine Tomate mitnehmen wollte, gab es Protest: "Iiih, da ist 'n Schnitzel, und das auch noch vom Schwein. Ich bin doch Vegetarier, das gibt bestimmt nur Krach." - "Ach", sagte der Kühlschrank: "Ab ins Gemüsefach."

Auf der Flucht waren auch der Käse, Wiener Würstl, Sekt, Bier und Limonade. Für sie alle war Platz im Kühlschrank. Als dieser daheim in seiner Küche ankam, freute sich die Besitzerin über das üppige Sortiment an Essen und Getränken, das dieser eingesammelt hatte.

Danach bereitete auch ein Katzen-Tanz den kleinen Akteuren mit ihren fantasievollen Kostümen und den Zuschauern großen Spaß.

Bürgermeister Edgar Knobloch, der gemeinsam mit Stadtpfarrer Bernhard Müller und dem kleinen Felix Brändl für das symbolische Bier-Anzapfen zuständig war, meinte: "Eigentlich wollte ich zum Münchener Oktoberfest. Aber dort hätte ich bestimmt keinen Kühlschrank gesehen, der herumspaziert."

Nach den lustigen Einlagen der Kinder ging es zünftig zu bei Bier, Brotzeiten, Kaffee und Kuchen. Die passende Musik dazu lieferten die Geschwister Sophia und Sandro Weber, die mit Akkordeon und Gitarre aufspielten. Die kleinen Gäste ließen sich schminken und mussten Schlange stehen, um ihre Runden auf dem Kettenkarussell drehen zu können. Ebenfalls warten mussten die Eltern, die nach ihrem Losglück bei der Tombola ihre Preise abholten.
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