Schnaittenbach.
Wenn’s um Schmerz geht: Ironscout

Die Pfadfinder aus Schnaittenbach absolvierten beim Ironscout 66 Kilometer und marschierten damit auf den 20. Platz. Bild: ads
(ads) „Wenn’s um Schmerz geht – Ironscout!“ lautete das Motto der Schnaittenbacher Pfadfinder für die Teilnahme beim Ironscout. Jedes Jahr im Herbst geht diese anspruchsvolle Veranstaltung für Rover, Leiter und Mitarbeiter der Deutschen Pfadfinderschaft über die Bühne. Ähnlich wie beim Ironman auf Hawaii nähern sich die Teilnehmer ihren körperlichen Grenzen.
Dieses Jahr versammelten sich über 1200 Teilnehmer, aufgeteilt in 104 Läufergruppen in Selm. Die Schlachtenbummler aus Schnaittenbach absolvierten 66 Kilometer und erreichten einen überragenden 20. Platz von allen Läuferteams aus ganz Deutschland.

Für die Schnaittenbacher Pfadfinder bedurfte die diesjährige Teilnahme einer schweren Überlegung, da es im vergangenen Jahr Verletzte zu beklagen gab und nur ein ernüchternder 117. Platz erreicht werden konnte. Sechs wackere junge Männer konnten heuer der erneuten Herausforderung des Pfadfinderwettbewerbs nicht widerstehen und machten sich mit Sportsgeist und Siegerwillen auf den Weg nach Selm in Nordrhein-Westfalen, wo der Wettkampf unter der Federführung der Deutschen Pfadfinderschaft abgehalten wurde. Angelehnt an den Ironman beinhaltet der Ironscout einen 22-stündigen Lauf. Zudem galt es auf der Strecke an diversen Stationen verschiedene knifflige Aufgaben aller Art zu absolvieren. Erschwert wurde das Ganze durch die Suche der einzelnen Stationen per Karte. Für die Ausführung der Stationsaufgaben wurden dann Punkte verteilt, durch die am Ende schließlich der Sieger der Läuferteams aus ganz Deutschland gekürt wurde.

An den Stationen waren kreative und spannende Aufgaben zu bewältigen, beispielsweise musste sich die Gruppe aus einem eingestürzten Stollen befreien oder ein verrücktes Labyrinth durchqueren. Der erste Ironscout wurde 1999 auf der Schwäbischen Alb in Salmendingen unter dem Motto „Der Albtraum hat einen Namen“ vom Bezirk Hohenzollern ausgerichtet.

In den folgenden Jahren fand die Veranstaltung stets unter einem neuen Motto an anderen Austragungsorten und mit steigender Teilnehmerzahl statt.