Schnelles Internet in allen Ecken

Das schnelle Internet wird alle Gemeindeteile erreichen. Nur die Telekom habe Interesse am Ausbau, erklärte Bürgermeister Heinz Lorenz bei der Vorstellung des Konzepts. Bild: bkr

Nur eine Stunde dauerte die erste von drei Bürgerversammlungen. Große Wünsche blieben beim Auftakt im Feuerwehrgerätehaus Plößberg aus. Rathauschef Heinz Lorenz musste nur wenige Stichpunkte als Hausaufgabe aufzeichnen.

Immenreuth. (bkr) Das schnelle Internet soll bis 2017 auch die bislang schlecht erschlossenen Außenbereiche erreichen. Innerorts soll sich die Übertragungsleistung verdoppeln. Die Erschließung des Baugebietes Steinäcker löst laut Lorenz das Löschwasserproblem für den Brandschutz in der Hoflohe. Die geforderte Versorgung von 26 Litern pro Sekunde werde sichergestellt. Im zweiten Bauabschnitt mit der Schaffung von 16 Parzellen sah das Gemeindeoberhaupt eine wichtige Investition für die Zukunft. Es gebe eine ausreichende Nachfrage. Alle Grundstücke seien mit Glasfaserkabel erschlossen.

Hoffnung schöpft der Redner beim Ausbau der Gemeindeverbindungsstraßen von Plößberg nach Günzlas und von Ahornberg auf den Poppenberg durch das Kernwegenetzkonzept. Die Straßen sind geprüft und die Maßnahmen vom Amt für Ländliche Entwicklung genehmigt. Offen ist noch die Ausführung. Die Befürchtung, dass die Straße von Plößberg nach Günzlas auf eine Ausbaubreite von 3,50 Metern reduziert werden könnte, zerstreute Lorenz. Die bestehende Breite bleibe, jedoch beschränken sich die förderfähigen Kosten nur auf 3,50 Meter mit jeweils 75 Zentimeter breiten und geschotterten Banketten, erklärte er auf Anfrage.

Bei den Freizeitanlagen verzeichnete Lorenz eine bombastische Badesaison mit 37 800 Besuchern. Die alte Minigolfanlage sei durch die Mitgliedsgemeinden abgebaut und ein zusätzlicher Parkplatz geschaffen worden. Eine neue Minigolfanlage werde 2016 im Bereich des Naturerlebnisbades entstehen. Ebenso werde der Sanitärbereich im Campinggebäude verbessert. Befestigt wird das Bauhofgelände. Den Auftrag dazu erhielt das Bauunternehmen Markgraf. Die Ausführung erfolge nach Auftragslage, vielleicht erst im Frühjahr 2016, teilte Lorenz mit.

Nicht zum Zug kam die Gemeinde beim Programm Klimaschutz. Das Rathaus sollte umfassend saniert werden. Besonders betroffen ist das Nebengebäude. Im Keller nistet der Schwarzschimmel. Dessen Werte seien noch nicht gesundheitsschädlich, informierte Heinz Lorenz.

Nichts Konkretes konnte er auf die Frage nach der Zukunft der Vollmerbrücke und der Verlegung des Bahnsteigs sagen. Bei dem Brückenbauwerk hoffte die Gemeinde auf eine Lösung durch die Elektrifizierung der Bahnstrecke, beim Bahnsteg wartet die Kommune immer noch auf einen Zeitplan.

Einem Lotteriespiel gleicht die Einfahrt in die Gemeindeverbindungsstraßen westlich von Punreuth und beim Anwesen Krauß in Katzenöd. Die Sichtdreiecke gewähren kaum Einblick in die vorfahrtberechtigten Straßen. Die Bürger wünschen sich daher, dass die Verkehrssituation an beiden Stellen begutachtet wird.
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