Schöner und stressiger Job

MdB Karl Holmeier, (links) ehrte zusammen mit dem Vorsitzenden Johann Müller (rechts) langjährige treue Mitglieder im CSU-Ortsverband. Bild: ül

Vieles, was sein Amtsvorgänger initiiert hat, kann Bürgermeister Ludwig Prögler jetzt umsetzen, weil die Finanzierung gesichert ist. Auch die Dorferneuerung gehört dazu. Mehr verriet das Gemeindeoberhaupt bei der Jahreshauptversammlung der CSU.

Die Wahlerfolge des vergangenen Jahres kamen bei der Jahreshauptversammlung der CSU noch einmal auf den Tisch. Johann Müller, der sein Amt an Nachfolger Ludwig Prögler übergab (wir berichteten), verwies auf eine stattliche Wahlbeteiligung.

Selbst bei der Europawahl zeigten die Tiefenbacher mit einer Wahlbeteiligung von 44,3 Prozent das größte Interesse im Landkreis Cham, bei den Kommunalwahlen stimmten 73,6 Prozent der Bürger über die politische Zukunft ab. Auch Spitzenergebnisse gab es zu vermelden: Bürgermeister Ludwig Prögler schaffte 91,2 Prozent, der Chamer Landrat Franz Löffler erreichte in der Gemeinde Tiefenbach satte 88,3 Prozent. Müller selbst wurde erneut in den Kreistag gewählt.

Bürgermeister Prögler erinnerte an die Schwerpunkte im vergangenen Jahr: So konnte der neue Kindergarten eingeweiht werden, und das Feuerwehrgerätehaus Altenschneeberg startete mit dem Bau. Das Bürgermeisteramt bezeichnete er als "schöne, aber auch stressige Tätigkeit". Ferner berichtete der Bürgermeister von der laufenden Baumaßnahme bei Abwasser und Trinkwasserversorgung in Stein, Katzelsried und Irlach.

Einen schwierigen Spagat galt es bei der Grund- und Mittelschule zu bewältigen, als es darum ging, die fünfte und sechste Klasse zu sichern. Für das laufende Jahr stünden eine ganze Reihe von Investitionen ins Haus. Viele Projekte, die bereits vom Amtsvorgänger eingeleitet wurden, könnten jetzt umgesetzt werden, weil die Finanzierung gesichert ist. Demnach startet im Frühjahr die einfache Dorferneuerung in Tiefenbach. Auch die Wege zu Einzelgehöften können nun mit Hilfe des Amts für Ländliche Entwicklung umgesetzt werden. Endlich gehe es auch vorwärts bei der Breitbanderschließung, die der Telekom obliegt.

Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier bedankte sich der bisherige CSU-Vorsitzende Johann Müller bei den Mitgliedern für die jahrzehntelange Treue zum Ortsverband und zu den Grundsätzen der CSU.
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