Schöner wohnen in Miesbrunn

Lydia Windirsch (Zweite von links) führt die Dorfgemeinschaft Miesbrunn wieder die nächsten beiden Jahre. Als Stellvertreterin steht ihr Rosa Lukas (Sechste von links) zur Seite. Angelika Striegl (Vierte von links) führt die Chronik, Evi Sambauer (Zweite von rechts) die Kasse. Bürgermeister Rainer Rewitzer (links) dankte für das Engagement zugunsten des Ortsteils und gratulierte zur Wiederwahl. Bild: bey

"Ja, ist denn schon Weihnachten?" wird sich Bürgermeister Rainer Rewitzer in der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Miesbrunn gefragt haben. Denn der agile Vorstand hatte für das Pleysteiner Stadtoberhaupt eine lange Wunschliste zusammengestellt.

Und dass das auch in der Realität so ist, bekam Bürgermeister Rewitzer bei einem anderen Termin kurz vor dem Besuch der Jahreshauptversammlung deutlich zu hören. Zwei Bürgermeisterkollegen aus angrenzenden Gemeinden fiel bereits der immer aufs Beste herausgeputzte Ortsteil positiv auf.

In ihrem umfangreichen Jahresrückblick listete Vorsitzende Lydia Windirsch alle Aktivitäten auf, das Dorf attraktiver machten. Dazu gehörte am Ende des vergangenen Jahres die Gestaltung der Ortsmitte mit weihnachtlicher Dekoration. Viel positive Resonanz erhielten die Miesbrunner beim Pleysteiner Faschingszug, dem sie als "Weintrauben" einen echten Farbtupfer aufsetzten. Natürlich wurde auch an Ostern am Dorfweiher mit einer Osterhasenschule wieder für den passenden Schmuck gesorgt. Eine Baumstamm-Garnitur wurde am Spielplatz aufgestellt.

Mit Unterstützung der Stadtarbeiter renovierten die Dorfleute den Schulgarten bei der alten Schule. Dazu wurden ein alter Zaun entfernt, die Einfahrt vergrößert, Anpflanzungen vorgenommen, der Platz mit Humus aufgefüllt und wieder angesät. Im Juni luden die Miesbrunner zum Straßenfest ein, das trotz ungewöhnlicher Kühle zu einem großen Erfolg wurde. Zuletzt schmückten die Dorfleute ihre Ortsmitte wieder zum Erntedankfest.

Entlastung für die Stadt

Der Bürgermeister nannte Miesbrunn eine "gelebte Dorfgemeinschaft", mit der sich die Bewohner identifizieren und auch dies nach außen sichtbar werden lassen. Die Leistungen bedeuten eine erhebliche Entlastung für die Stadt, betonte das Stadtoberhaupt. Ein großes Lob zollte Rewitzer den Miesbrunnern für den Besuch der Festlichkeiten in den anderen Ortsteilen. Den Kassenbericht gab Evi Sambauer ab. Bei den Neuwahlen wurde Windirsch einstimmig als Vorsitzende der Dorfgemeinschaft wieder gewählt. Ihre Vertreterin ist Rosa Lukas. Die Kasse betreut weiterhin Sambauer. Angelika Striegl führt die Chronik der Dorfgemeinschaft. Als Beisitzer wurden Willi Striegl, Franz-Josef Frischholz und Claudia Schreyer gewählt. Die Kasse prüfen Alexander Wittmann und Thomas Wild.

Für Unmut bei einigen Mitgliedern sorgte das Aussehen des Buswartehäuschens. Rewitzer erklärte, die Anschaffung erfolge durch den Landkreis, so dass die Stadt wenig Einfluss auf das Aussehen habe. Es sei sinnvoll, die Dorfleute bei einem derartigen Vorhaben zu beteiligen, wurde geäußert. Der Bürgermeister teilte diese Ansicht, bei Umgestaltungen die Bevölkerung anzuhören. Windirsch sprach das Problem der Balkontüre an. Rewitzer sicherte zu, bei örtlichen Firmen hinsichtlich der Anfertigung der Treppe anzufragen. Erneut aufs Tablett kam die Grünfläche unter dem Kastanienbaum. Dazu fand bereits im vergangenen Jahr ein Termin mit dem Bauausschuss statt. Rewitzer wird aufgrund vorliegender Preise für die Befestigung einer vergleichbaren Fläche in der Stadt mögliche Kosten für diesen Bereich ermitteln.

Motorsense am Ende

Windirsch beklagte den Zustand der Motorsense. Eine neue würde rund 1500 bis 2000 Euro kosten. Der Bürgermeister sicherte zu, eine finanzielle Unterstützung zu überlegen.
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