Schönheiten der Fränkischen Schweiz
Vereine

Die Teilnehmer der Tagesfahrt der Illschwanger Chöre kurz vor dem Beginn der Führung durch die Sophienhöhle. Bild: no
Illschwang. (no) Die Sophienhöhle und die Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz waren Hauptanziehungspunkte einer Tagesfahrt des Männergesangvereins und des katholischem Kirchenchors aus Illschwang. Um die Organisation kümmerte sich der Vorsitzende Josef Geitner.

Während ihrer Höhlenführung sahen die Teilnehmer traumhafte Tropfsteingebilde. Sie bestaunten auch das umfangreichste Höhlenskelett weltweit, das aus Tausenden von dort gefundenen Knochen zusammengesetzt wurde. Entdeckt wurde die Sophienhöhle 1883.

In unmittelbare Nähe steht die Burg Rabenstein auf einem Felssporn über dem Ailsbachtal. Schon König Ludwig I. von Bayern trug sich 1830 in die Gästeliste ein. Die Burg entstand im 12. Jahrhundert, wurde 1450 zerstört und 40 Jahre später wieder aufgebaut. 1557 machte das Adelsgeschlecht "von Rabenstein" die Anlage zu ihrem Stammsitz und baute sie 1570 aus.

Nach dem Mittagessen in der Gutsschenke ging es durchs wunderschöne Wiesenttal nach Ebermannsstadt. Beim Rundgang durch die Altstadt bekamen die Illschwanger herrliche Fachwerkhäuser zu sehen. Ihr nächstes Ziel war die Wallfahrtskirche St. Moritz in der Nähe von Leutenbach. Der Mesner erklärte ihre Besonderheiten. Den Abschluss der Fahrt bildete der Besuch einer Edelbrand-Destille in Hundsboden, verbunden mit einer fränkischen Brotzeit und einer Schnapsprobe. Bei dieser Gelegenheit stimmten die Sänger gleich ein Lied an.
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