Schönsee braucht noch einen Punkt zur Meisterschaft - Endspiel um Platz zwei: Kemnath/B. gegen ...
Spannung auch am letzten Spieltag

Den Aufstieg hat die SpVgg Schönseer Land mit Trainer Hans-Jürgen Linge schon geschafft. Jetzt will der Coach, bevor er den Verein verlässt, noch die Meisterschaft. Bild: mhs
Wernberg. (lfj) "Finale furioso" in der Kreisklasse West! Anders als in den meisten Ligen ist die Spannung in dieser Liga vor dem Saisonfinale am Pfingstsamstag immens. Aufgrund der Niederlage von Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land (51), der zwar aufgestiegen ist, aber die Meisterschaft noch nicht sicher hat, und des Remis des SV Kemnath/B. (2./48), ist im Aufstiegskampf wieder einiges möglich. Die Schönseer brauchen bei der SpVgg Bruck (13./23), die in die Abstiegs-Relegation geht, lediglich einen Punkt zum Titel.

Ein richtiges Endspiel um den zweiten direkten Aufstiegs- und den Relegationsplatz drei steigt am Fuße des Buchbergs, wo der SV Kemnath (2./48) auf den punktgleichen SC Ettmannsdorf II (3./48) trifft. Der Sieger ist in der Kreisliga, bei einem Remis gibt es ein Entscheidungsspiel. Der Verlierer könnte sogar noch in ein Stechen um Platz drei müssen, vorausgesetzt der SC Kleinwinklarn (4./45) holt beim geretteten TSV Klardorf (12./29) die drei Punkte. Im Abstiegskampf ist alles entschieden.

SV Kemnath       Sa. 16 Uhr       SC Ettmannsdorf II
Die Kemnather haben ihr Endspiel um den Aufstieg, wie sie es sich gewünscht haben. "Wir haben es selbst in der Hand, aus einer guten eine sehr gute Saison zu machen und sie mit dem Aufstieg zu krönen", ist Kemnaths Trainer Gerald Lösch voller Vorfreude auf sein letztes Match mit der Buchberg-Elf. Beim SVK gibt es keine personellen Probleme.

Für die Gäste ist es das "Spiel der Spiele", so Trainer Bastian Hierl, für den es nichts Schöneres gibt, als am letzten Spieltag aufzusteigen, was allerdings auch für den Gastgeber gilt. "Wir haben über die gesamte Saison genügend Chancen liegen lassen. Nun gilt es, diese einmalige zu nutzen", sagt Hierl.

SV Altenschwand       Sa. 16 Uhr       TSV Trausnitz
Auch für den SV Altenschwand geht es im letzten Match der Saison darum, mit einem Heimdreier einen positiven Schlussstrich unter eine am Ende doch noch erfreuliche Saison zu ziehen. Mit einem Sieg gegen Trausnitz will sich das Team von Trainer Hubert Scheinost beim eigenen Anhang verabschieden und vielleicht noch den einen oder anderen Platz gutmachen.

Durch eine gelungene Restrunde nach der Winterpause konnten sich die Gäste aus dem Pfreimdtal eindrucksvoll aus dem Abstiegsschlamassel befreien. Mit unverändertem Kader will der TSV nun auch in Altenschwand nicht leer ausgehen, um für einen positiven Abschluss zu sorgen und den siebten Platz zu behalten.

TSV Klardorf       Sa. 16 Uhr       SC Kleinwinklarn
Durch die endgültige Sicherung der Klasse am letzten Sonntag, kann der TSV ohne Druck die Kleinwinklarner empfangen. Trainer Jürgen Ubykin muss aber vier verletzte Spieler ersetzen, weshalb es zu personellen Problemen kommt, die mit Personal aus der "Zweiten" behoben werden sollen.

Die Gäste wollen in Klardorf drei Punkte holen. Dazu bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Sonntag. Trotz der Minimalchance auf den Relegationsplatz kann der SC ohne Druck aufspielen und will am Ende sehen, was dabei rauskommt.

FTE Schwandorf       Sa. 16 Uhr       SC Teublitz
Die Eintracht möchte sich gegen den als Absteiger feststehenden Gast auf alle Fälle mit einem Dreier vom eigenen Anhang aus der Saison verabschieden. Als Aufsteiger wäre es schön, sich damit eventuell noch um den einen oder anderen Platz zu verbessern. Allerdings will der FTE die Teublitzer nicht unterschätzen.

Zum Ende einer für Trainer Oliver Birk sehr lehrreichen Saison, wird der abgestiegene SC Teublitz auch im letzten Match Schwierigkeiten haben, eine Mannschaft aufs Feld zu schicken. Der SC-Coach hofft, dass es wenigstens einen einigermaßen versöhnlichen Saisonabschluss gibt.

SC Weinberg       Sa. 16 Uhr       TV Nabburg
Für den Gastgeber ist es als Aufsteiger eine wunderbare Sache, zum Saisonabschluss vor eigenem Publikum ein kleines Ziel vor Augen zu haben. Mit einem Sieg könnte sich der Sportclub beim treuen Anhang bedanken, zudem könnte er mit den Nabburgern die Tabellenplätze tauschen und auf Platz fünf springen.

Die Gäste wollen ebenfalls den fünften Platz behalten und ihn sich nicht abjagen lassen. Nabburg würde dafür ein Unentschieden reichen, erwartet aber einen motivierten Gegner. Personell deutet sich beim TV leichte Entspannung an, da Schmid und Vragovic wieder dabei sein dürften.

SpVgg Bruck       Sa. 16 Uhr       SpVgg Schönseer Land
Für Bruck geht es nach diesem letzten Punktspiel der Saison in die Verlängerung, sprich in die Abstiegsrelegation. Gegen den bereits aufgestiegenen Gast will die SpVgg dafür testen, muss sich aber unbedingt mit einer besseren Leistung, als zuletzt in Ettmannsdorf präsentieren, sonst wird es mit dem Klassenerhalt nicht klappen.

Gästetrainer Hans-Jürgen Linge bescheinigt seiner Mannschaft im letzten Heimspiel der Saison am vergangenen Sonntag eine enttäuschende Vorstellung, mit der zudem vor eigenem Publikum die vorzeitige Meisterschaft in den Sand gesetzt wurde. In seinem letzten Spiel als Trainer der SpVgg will Linge nochmal eine hochmotivierte und konzentrierte Mannschaft sehen, die mit einem Dreier den Titel unter Dach und Fach bringt.
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