Schönsee mit Sieg Aufsteiger

Noch einmal müssen Markus Singer (rechts) und seine Teamkollegen von der SpVgg Schönseer Land richtig dagegenhalten. Mit einem Sieg am Sonntag bei Eintracht Schwandorf stünde die SpVgg vorzeitig als Aufsteiger in die Kreisliga fest. Bild: bwr

Durch die geänderte Auf- und Abstiegsregelung ist in der Kreisklasse West ein Vierkampf um die beiden direkten Aufstiegsplätze und den Relegationsplatz entbrannt. Dennoch kann Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land am Wochenende vielleicht schon feiern.

Schwandorf. (lfj) Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land (1./48) könnte mit einem Auswärtssieg bei der FTE Schwandorf (6./32) bereits den Aufstieg perfekt machen, hofft deshalb auf die Heimschwäche des Gastgebers. Der SV Kemnath (2./44) und der punktgleiche SC Ettmannsdorf II (3./44) müssen ihre Heimspiele gegen den TSV Trausnitz (7./31) bzw. den TSV Stulln (8./30) unbedingt gewinnen, denn der SC Kleinwinklarn (4./41), der beim SV Fischbach (10./29) allerdings auch keine leichte Aufgabe hat, wartet auf Ausrutscher der beiden.

Heißeste Anwärter auf den Abstiegsrelegationsplatz 13 sind der SV Altenschwand (11./26), der allerdings mit dem SC Teublitz (14./18) keine Probleme haben sollte, sowie der TSV Klardorf (12./23) und die SpVgg Bruck (13./23). Der TSV hat den TV Nabburg (5./34) zu Gast, die SpVgg muss auf dem Weinberg beim Sportclub (9./30) alles in die Waagschale werfen. Wegen "Muttertag" werden alle Spiele am Sonntag erst um 17 Uhr angepfiffen.

FTE Schwandorf       So. 17.00       SpVgg Schönseer Land
Nach dem kämpferisch überzeugenden Sieg auf dem Weinberg empfängt die Eintracht völlig entspannt den Spitzenreiter, den man schon im Hinspiel an den Rand einer Niederlage brachte. Die Eintracht hat alle Mann an Bord und will erneut Paroli bieten. Trainer Rupert Frimberger glaubt, dass es für die Gäste nicht leicht wird, weil seiner Truppe die Spielweise der Schönseer liegt. Die Gäste schufen sich ein Polster von vier Punkten und eine glänzende Ausgangsposition im Aufstiegsrennen. In Schwandorf erwartet Trainer Hans-Jürgen Linge allerdings einen aggressiven Gegner, gegen den es sehr schwer wird. Deshalb braucht die SpVgg eine Top-Leistung, um den Vorsprung zu halten. Bis auf Eiber stehen alle Spieler zur Verfügung.

SC Weinberg       So. 17.00       SpVgg Bruck
Mit einem Heimdreier gegen Bruck könnte der SC Weinberg endgültig den Deckel auf den Klassenerhalt machen. Trainer Richard Wagner erwartet aber einen Gegner, der sich vehement wehren wird, um dem Abstieg zu entkommen. Deshalb ist es wichtig, voll konzentriert zu Werke zu gehen. Für die Gäste geht es aufgrund des schweren Restprogramms schon um "Alles oder nichts". Sollte die SpVgg auf dem Weinberg nicht voll punkten, wird es extrem schwer, den Relegationsplatz noch zu verlassen. Deshalb fordert Trainer Mario Eckl unbedingten Siegeswillen.

SC Ettmannsdorf II       So. 17.00       TSV Stulln
Ettmannsdorfs Trainer Bastian Hierl fordert von seiner Mannschaft gegen Stulln ganz klar drei Punkte. Dabei gilt es in der Defensive nicht zu leichtsinnig zu agieren und hochkonzentriert zu Werke zu gegen. "In der heißen Phase dürfen wir uns keine Ausrutscher mehr erlauben", weiß der SC-Coach, der bei drei Spielern noch nicht weiß ob sie spielen können. Tiefschlaf in Nabburg und "Not gegen Elend in Bruck, anders war das Gebolze am letzten Wochenende nicht zu bezeichnen", hadert Stullns Trainer Georg Winkler mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft. In Bruck war wenigstens das Unentschieden, durch das der TSV den Abstand zu den hinteren Plätzen wahren konnte, als Erfolg zu werten. Aufgrund der miserablen Personalsituation - es fallen sieben Spieler aus - will der TSV in Ettmannsdorf versuchen, ein achtbares Ergebnis zu erreichen.

SV Kemnath/Bu.       So. 17.00       TSV Trausnitz
Kemnaths Trainer Gerry Lösch hofft, dass sich seine Mannschaft der Ausgangslage bewusst ist, die restlichen drei Spiele gewinnen zu müssen, um aufzusteigen. Mit Trausnitz kommt die Mannschaft der letzten Wochen an den Buchberg, die sich sicherlich nicht verstecken und punkten wollen wird. Der SVK will deshalb die Durchschlagskraft in der Offensive erhöhen, um die Punkte einzufahren. Bis auf J. Gebert sind alle Mann dabei. "In Kemnath müssen wir wieder anders auftreten als zuletzt gegen Ettmannsdorf, wo wir nur eine halbe Stunde lang mithalten konnten", fordert der Trausnitzer Spielertrainer Sebastian Lang eine andere Einstellung. Mit Konzentration und viel Laufbereitschaft will der TSV versuchen, einen Punkt vom Buchberg zu entführen. Allerdings fehlen D. und M. Hösl aus privaten Gründen.

SV Fischbach       So. 17.00       SC Kleinwinklarn
Die Fischbacher wollen die Schmach aus der Hinrunde, als sie in Kleinwinklarn eine Halbzeit lang vorgeführt wurden, vergessen machen. Gegen den favorisierten Gast, der noch Aufstiegschancen besitzt, erwartet SV-Trainer Robert Schafbauer eine interessante Partie, zumal seine Elf noch Punkte gegen den Abstieg braucht. Weiterhin steht Goalgetter Hofbauer im Tor. Für SC-Spielertrainer Markus Rüdiger wartet auf seine Truppe eines der schwierigsten Spiele der Rückrunde, denn nach den letzten Siegen gegen Spitzenteams erwartet auch in Fischbach jeder einen Sieg. Der Coach warnt aber davor, den Gastgeber zu unterschätzen und fordert erneut optimale Einstellung und Laufbereitschaft wie zuletzt, dann ist auch in Fischbach etwas zu holen.

SV Altenschwand       So. 17.00       SC Teublitz
Die wahrscheinlich beste Saisonleistung, die der SV Altenschwand laut Trainer Hubert Scheinost in Nabburg abrief, muss nun gegen Schlusslicht SC Teublitz bestätigt werden. Dabei darf der Gegner auf keinen Fall unterschätzt werden, denn es zählen nur drei Punkte. Personell ändert sich nichts, da keiner der Verletzten zurückkehrt und auch Haftmann und Jäger noch nicht zur Verfügung stehen. Mit dem Spiel gegen seinen alten Verein SV Fischbach war der Teublitzer Trainer Oliver Birk durchaus zufrieden, hätte sich aber eine bessere Chancenverwertung gewünscht. In Altenschwand geht es jetzt um die letzte kleine Chance, nochmal ins Rennen, um den Relegationsplatz einzugreifen, wobei ein Punkt schon zu wenig wäre. Alle Spieler sind dabei.

TSV Klardorf       So. 17.00       TV Nabburg
Nach der unglücklichen Niederlage in Dietersdorf beim Spitzenreiter muss der TSV Klardorf gegen Nabburg unbedingt punkten. Trainer Jürgen Ubykin hat seinen kompletten Spielerkader zur Verfügung und ist optimistisch, die drei Punkte in Klardorf zu behalten. Bei den Nabburgern dagegen ist Wiedergutmachung für die katastrophale 0:6-Heimpleite gegen Altenschwand angesagt. Beim TV will man sich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen und deshalb will man in Klardorf punkten. Die Personaldecke ist allerdings ziemlich dünn, da Ziegler und Vragovic fehlen werden. Zudem ist der Einsatz von Scharf und Ziegler unwahrscheinlich.
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