Schon bei 21 Metern Bohrer nass

Die CSU-Gemeinderäte sind nach den Ausführungen des Diplom-Geologen Udo Hartmann (links) optimistisch, die Wasserversorgung in der Gemeinde durch die Errichtung eines eigenen Brunnens sicherstellen zu können. Bild: sche

Noch etwa zwei Wochen wird es dauern, bis Qualität und mögliche Fördermenge bei der Trinkwassererschließung im Bereich der Sandhölzer bei Schlauderhof feststehen. Die CSU-Gemeinderäte machten sich vor Ort ein Bild von der Probebohrung.

(sche) Fraktionsvorsitzender Peter Göbl hatte dazu den Diplom-Geologen Udo Hartmann vom Büro Renner und Hartmann Consult eingeladen. Die technischen Angaben stießen auf großes Interesse bei den Räten, darunter auch Bürgermeister Alwin Märkl und sein Vorgänger Norbert Probst.

Nachdem bereits bei einer Tiefe von 21 Meter Wasser erbohrt werden konnte, bestehen aus Sicht des Planungsbüros gute Aussichten, um Wasser zu gewinnen. "Es wäre aber verfrüht, zu einer Entnahmemenge Stellung zu nehmen", stellte Hartmann fest. Aussagekräftiger seien ein Pumpversuch und geophysikalische Messungen im Bohrloch. Erst dann seien qualitative Angaben zu Wassermenge und -qualität möglich.

Deshalb nimmt wie geplant die Bohr- und Brunnenbaugesellschaft Anger das Abteufen der Bohrung bis 100 Meter Tiefe vor, um möglichst viele Kluftflächen zu erschließen. Hartmann hofft, in etwa zwei Wochen nähere Erkenntnisse vorlegen zu können.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.