Schon drei Stationen in Uganda

Die Krakauer Franziskaner-Minoriten haben unter der Regie von Pater Stanislaus - der Guardian des Klosters St. Felix in Neustadt ist der Missionsbeauftragte für Uganda - in dem ostafrikanischen Land Großartiges geleistet. Seit 2001 entstanden von der Oberpfalz aus mit Unterstützung der Bevölkerung, vor allem auch der Familie Winkler in Parkstein, in Kakooge Kirche, Kloster, Grundschule, Krankenstation, weiterführende Mädchen-Realschule und Berufszentrum. 160 Paten aus der nördlichen Oberpfalz finanzieren für Kinder und Jugendliche Ausbildung und Verköstigung.

Auch die zweite Niederlassung in Matugga , zehn Kilometer von der Hauptstadt Kampala und 80 Kilometer von Kakooge entfernt, entwickelt sich prächtig. Zur Pfarrei gehören bereits Kirche, Kloster und Grundschule. Mit Geld aus Neustadt wurde ein Grundstück gekauft, auf dem eine Krankenstation errichtet wird.

Die jüngste Station ist Munyonyo in Kampala, direkt am Viktoriasee und befindet sich im Aufbau. Zwei Brüder leben in einer Wohnung, bis das Kloster fertig ist. Geplant ist eine Ausbildungsstätte für den franziskanischen Nachwuchs aus ganz Uganda. Es gibt bereits Nachfragen und Kontakt zu 20 angehenden Novizen. Herzstück wird aber die große Wallfahrtskirche sein, die Papst Franziskus am Freitag segnet. (ms)
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