Schreyer ein Glücksfall

Die SpVgg Pfreimd ist ohnehin als Tabellenzweiter das Überraschungsteam in der Bezirksliga Nord. Jetzt überraschte der Verein in der Winterpause auch mit einer Personalie.

Pfreimd. (mr) Noch einige Tage läuft die Wechselfrist im Fußball, doch bei der SpVgg Pfreimd wird sich nichts mehr tun. "Da wird nichts mehr passieren", sagt Trainer Christian Most.

Die Pfreimder, die als Tabellenzweiter der Bezirksliga Nord hervorragend im Rennen liegen, sind ohnehin zufrieden, denn kurz vor Weihnachten schon gab Maximilian Schreyer die Zusage, künftig wieder für seinen Heimatklub zu spielen. Der 19-Jährige gilt als großes Talent, stand zuletzt im Kader des Bayernliga-Spitzenreiters SpVgg SV Weiden, bestritt in dieser Liga in dieser Saison zwei Spiele. Meist kam er in der "Zweiten" zum Einsatz. Dort erzielte er in 17 Bezirksligaspielen neun Tore. Seine berufliche Situation hat jetzt ein Umdenken erfordert. Schreyer arbeitet seit Januar in Regensburg im Schichtbetrieb, deswegen könnte er künftig nicht mehr regelmäßig bei der SpVgg SV trainieren.

Dass er zu uns kommt, ist ein absoluter Glücksfall", freut sich SpVgg-Coach Most. "Er hilft uns mit seiner Flexibilität weiter", sagt der Trainer über den technisch versierten Offensivmann. Künftig dürften die Pfreimder schwerer auszurechnen sein. Konzentrierte sich bisher beim Gegner viel darauf, Christian Zechmann auszuschalten, so dürfte jetzt auch Schreyer zusätzlich für Kopfschmerzen beim Gegner sorgen. Most kennt Schreyer, der nach der C-Jugend zur SpVgg Weiden gewechselt war, bestens: "Ich habe Maximilian schon in der D-Jugend trainiert."
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