Schüler bauen Stromprüfgeräte: Werbung für Wissenschaft
Spaß an der Technik

Die Kinder der Klasse 3a mit Trainerin Susanne Gebhard (hinten links) und Klassleiterin Margit Heindl (hinten rechts) freuen sich vor dem großen Schaltplan über ihre Stromprüf-Bausätze. Bild: sön
(sön) "Heute kommt der TÜV zu uns in die Klasse. Wir werden Stromprüfgeräte bauen": Das verkündete schon am frühen Morgen ein neunjähriger Steppke in der Grundschule. Wie er warteten darauf auch alle anderen Schüler der 3a und 3b aufgeregt mit ihren Klassleiterinnen Margit Heindl und Rita Götze.

"Kids-Trainerin" Susanne Gebhard der TÜV-Süd-Stiftung machte durch den Bau der Stromprüfgeräten den Kindern Technik im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar. An die Tafel wurde ein Schaltplan gehängt, die Kinder bekamen ihre Baukästen - und dann ging es ans Werk. "Ganz so einfach is des doch net mit dene Drähtl", konnte man da manchen tiefen Seufzer hören. Am Ende aber schafften alle den Bau des Stromprüfgeräts, konnten damit experimentieren und es nach dem Unterricht sogar mit nach Hause nehmen.

Kinder in diesem Alter sind laut Susanne Gebhard lernbegierig, wollen spielerisch die Welt erkunden und erfahren, wie und warum etwas funktioniert. Hier setze die TÜV-Süd-Stiftung an, um Grundschüler für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.

Die Stiftung wolle damit einen Beitrag dazu leisten, dass es künftig in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wieder mehr Studienanfänger gibt, erklärte Gebhard.
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