Schülerjahrgang 1939/40 hat sich beim Klassentreffen viel zu erzählen
Anreise bis aus Texas

Der Schülerjahrgang 1939/40 feierte Wiedersehen. Rudolf Wohlgut (vorne links) hatte als Hauptorganisator ein schönes Programm zusammengestellt. Bild: rgr
Grafenwöhr. (rgr) Vom Timmendorfer Strand und sogar aus Texas reisten die Männer und Frauen an. Der Grund war das Wiedersehen der einstigen Mitschüler und -schülerinnen, die nun schon 75 Jahre alt sind. Drei Tage lang gab es bei der Wiedersehensfeier des Jahrgangs 1939/40 viel zu erzählen. Die weiteste Reise hatte Gudrun Seifert (geborene Bilmeier): Sie war aus Texas nach Grafenwöhr gekommen.

Aber auch das Programm konnte sich sehen lassen. Hauptorganisator Rudolf Wohlgut hatte sich mit Gerda Specht, Theo Schmeilzl und Anton Peter ein buntes Programm einfallen lassen. Viel Bewunderung gab es für das Kloster in Speinshart. Hier führte Pater Korbinian durch die Räume. Besonders diejenigen, die ihre Heimat verlassen haben, staunten auch über die "Newtown" am Netzaberg. Die Klassenkameraden besuchten außerdem das Wurzelmuseum in Tremmersdorf.

Nach diesen Eindrücken haben sich die 35 ehemaligen Schüler, die teilweise von ihren Partnern begleitet wurden, im Gasthaus Rodler am Rußweiher bei Kaffee und Kuchen gestärkt. Aber auch die 35 Verstorbenen wurden bei einem Gräbergang und bei der heiligen Messe, die vom ehemaligen Mitschüler Pfarrer Franz Kick zelebiert wurde, nicht vergessen. Der Chor "Ex Animo" unter der Leitung von Iris Eckert gestaltete die Messe musikalisch. "Deine Hand hält mein Heute und mein Morgen. Deine Hand hält uns geborgen ...", hieß es beim Schlusslied. Das war auch der Wunsch aller.
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