Schütz gibt Gas

Radsportlerin Adelheid Schütz hat eine überzeugende Leistung abgeliefert. Bei der "Deutschen" landete die Zeitfahrerin auf Platz sieben.

Weiden. Der Ausrichter RV 1926 Einhausen hielt eine 30 Kilometer lange Traumstrecke für die Zeitfahrspezialisten parat: lange Geraden, kaum Wind, Zuckerasphalt und alles "flach wie Holland". Lediglich bei der Zielanfahrt gab es einige "Angstkurven".

Adelheid Schütz vom VC Corona Weiden startete als Viertletzte, quasi inmitten von Weltmeisterin Lisa Brennauer und Ex-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel. Dies war ein Auftrag, um Gas zu geben. Zu Beginn hatte Schütz mit Nervosität zu kämpfen. Sie verbremste sich in den ersten Kurven und fürchtete den Kreisverkehr. Doch dann ging es auf die geraden Streckenabschnitte und der Turbo wurde zugeschaltet. Als einzige Spitzenfahrerin hatte sie kein Begleitauto dabei, so dass ein Motorrad des Organisationsteams ständig hinter ihr fuhr.

Aufgrund der starken Konkurrenz und den zweiminütigen Startabständen gelang es der Corona-Fahrerin nicht, eine Konkurrentin zu überholen. Im Ziel stand bereits Mieke Kröger, die einen überragenden 45,5er-Schnitt in den Asphalt gebrannt hatte. Sie wurde mit 39 Sekunden Vorsprung vor Lisa Brennauer und 53 Sekunden vor Trixi Worrack deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren. Mit einer Fahrzeit von 42 Minuten und 2:30 Minuten Rückstand auf die Siegerin landete Schütz auf dem siebten Platz und zeigte vielen Profis das Hinterrad.
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