Schützen auf Schmankerl-Jagd

Groß war das Interesse auch heuer wieder am traditionellen Sauschießen des Schützenvereins 1906 Groschlattengrün. Zu gewinnen gab es wie gewohnt zahlreiche Schmankerl.

44 Mitglieder hatten sich beteiligt, darunter auch viele, die sonst nicht aktiv an Schießwettbewerben teilnehmen, wie Vorsitzende Birgit Wohlrab bei der Siegerehrung berichtete. Dabei seien zum Teil hervorragende Ergebnisse erzielt worden. Dankesworte richtete die Vorsitzende an alle Teilnehmer, das Schützenmeisteramt für die reibungslose Durchführung des Schießens und an die Vereinswirte Helmut und Hartmut Knopf für die Zubereitung einer schmackhaften Schlachtschüssel.

Wurst- und Fleischpreise gab es beim Schießen auf eine Glückscheibe und eine Meisterscheibe zu gewinnen. Außerdem standen fünf Schmankerl-Scheiben zur Verfügung, die nach dem Zufallsprinzip ausgeschossen wurden. Dadurch sollte auch den weniger geübten Schützen die Möglichkeit gegeben werden, einmal ganz vorne zu landen. Zufallsprinzip bedeutet, dass die Teilnehmer dem Ergebnis von zuvor abgegebenen und geheim gehaltenen Schüssen am nächsten kommen müssen. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich die Vorsitzende bei allen Schmankerl-Spendern.

Auf der Glückscheibe setzte sich Norbert Völkel mit einem 11,4-Teiler durch. Dahinter folgten Nina Wohlrab (17,6-Teiler), Franziska Syring (22,1-Teiler), Stefan Heindl (22,9-Teiler) und Sven Forschepiepe (35,9-Teiler). Auf der Meisterscheibe landete Mathias Söllner mit 97 Ringen auf Platz eins, gefolgt von Lisa Völkl (96 Ringe), Nina Wohlrab (94 Ringe), Christoph Söllner (94 Ringe), Stefan Heindl (93 Ringe) und Norbert Völkl (93 Ringe).

Eine der fünf Schmankerl-Scheiben holte sich Gerhard Flügel, der damit einen von Mathias Söllner gespendeten Sonntagshahn in Empfang nehmen durfte. Jutta Braun gewann einen Hecht, zur Verfügung gestellt von Gerd Meier. Letzterer hatte auch einen Karpfen gespendet, den sich Ingrid Strunz holte. Ein 10-Liter-Fass Bier, zur Verfügung gestellt vom Schützenverein, kann demnächst Mathias Söllner anzapfen. Birgit Wohlrab hätte eine von ihr selbst gespendete Torte gewonnen, weshalb sie zugunsten der Zweitplatzierten Resi Neumann verzichtete.
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