Schützen und Feuerwehr stemmen Neubau gemeinsam
Stück Dorfgeschichte

Es ist ein großes Gemeinschaftswerk zweier Dorfvereine: Im Untergeschoss des Anbaus an das FFW-Gerätehaus errichten die Vilstalschützen ihren neuen Schießstand für Luftgewehr- und Luftpistole, die Wehr baut an die bestehende Fahrzeughalle an. Die Schießsportanlage erstellen und bezahlen die Schützen in Eigenleistung. Über Baufortschritt und Finanzierung der Schießsportanlage informierte Schützenmeisterin Barbara Schönfeld jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Vilstalschützen.

Zu Beginn des vergangenen Jahres haben die Emhofer dieses große Projekt in Angriff genommen - die Vilstalschützen ihren Schießstand, die Feuerwehr den Anbau an das Gerätehaus, beides unter einem Dach. Seit dem Frühjahr wurde daran fleißig gearbeitet, im Juli nahm das ganze Projekt sichtbar Gestalt an, als der Anbau aus Fertigteilen installiert wurde. Nachdem im Frühjahr mit den Arbeiten, dem Ausbaggern, begonnen worden war, konnte für die Schießsportanlage bereits im Juni Richtfest gefeiert werden.

Derzeit ist der Innenausbau im vollen Gange. Die Arbeiten gehen optimal voran. Barbara Schönfeld und der Leiter der Baumaßnahme, Helmut Werner, sind sich sicher: "Im Sommer fällt der erste Schuss." Der unterirdische Schießstand wird 13 Meter lang sein und bei einer Breite von sechs Metern sechs Schießständen für Luftdruckwaffen Platz bieten. Zusätzlich entstehen ein Aufenthaltsraum und weitere kleinere Funktionsräume. Schönfeld dankte allen Helfern: Diese würden mit dem Schützenheimbau auch ein Stück Dorfgeschichte schreiben.
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