Schützengau sucht Chef

Bürgermeister Hans Frankl (von links) und und OSB-Präsident Franz Brunner zeichnete Harald Kaiser aus. Bild: hbr

Einen finanziell gute Lage und satte 1663 Mitglieder reichen nicht aus, um einen neuen Gauschützenmeister zu finden. Denn Harald Kaiser stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der Schützengau Bruck wird deshalb aktuell kommissarisch geführt.

Vertreter fast aller Vereine hatten sich zur Jahreshauptversammlung des Schützengaus Bruck im Meisl-Saal eingefunden. Gauschützenmeister Harald Kaiser zeigte sich erfreut, dass wieder ein Gau-Damen-Schießen abgehalten wurde. Dank galt der Damenleiterin Monika Schächerer und dem Berghamer Schützenverein.

Sehr zufrieden zeigte sich Kaiser mit dem Abschneiden der Aktiven des Gaus bei der Landes- und der deutschen Meisterschaft. Abschließend erneuerte er sein Ansinnen, auf eine weitere Kandidatur als Gauschützenmeister zu verzichten. Er betonte, dass es sich hierbei nur um persönliche Gründe handle und es nichts mit der Tätigkeit an sich zu tun habe.

Bürgermeister Hans Frankl lobte das Arbeitspensum und das Engagement der Verantwortlichen und die Treffsicherheit der Schützen. OSB-Präsident Franz Brunner zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den hervorragenden sportlichen Leistungen. Er machte, wie Frankl zuvor auch, Werbung, indem er die guten Verhältnisse des hervorhob, die ein neuer Gauschützenmeister vorfinde. "Der Schützengau Bruck ist sportlich und finanziell bestens aufgestellt, und 1663 Mitglieder in 16 Vereinen sind eine sehr gute Basis für solides Arbeiten", so der Funktionär. Die Anwesenden konnte er nicht überzeugen und so musste Ehren-Gauschützenmeister Wolfgang Frank die anschließende Neuwahl ergebnislos abbrechen. Nun will man nach der Faschingszeit einen erneuten Anlauf nehmen und eine Führung finden. Bis dahin wickelt Harald Kaiser die wichtigsten Geschäfte noch ab. Er wurde auch mit dem "Protektor-Ehrenzeichen II" ausgezeichnet.
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