Schützenhilfe für FC Amberg?

Die SpVgg SV Weiden will gegen den Spitzenreiter Viktoria Aschaffenburg einen Sieg bejubeln. Bild: A. Schwarzmeier

An der SpVgg SV Weiden (3./59) liegt es, das Rennen um die Meisterschaft in der Fußball-Bayernliga wieder spannend zu gestalten. Mit einem Sieg über Tabellenführer Viktoria Aschaffenburg (1./67) könnte sie Verfolger FC Amberg (2./64) Schützenhilfe leisten.

Weiden. (kap) Die Fußball-Bayernliga biegt auf die Zielgerade ein. Drei reguläre Spieltage und vier Nachholbegegnungen stehen noch auf dem Spielplan. Eine davon betrifft auch Tabellenführer Viktoria Aschaffenburg (1./67) am Mittwoch beim gefährdeten VfL Frohnlach (13./35). Zunächst gastieren die Unterfranken zum Spitzenspiel bei der SpVgg SV Weiden (3./59), die sich nur noch winzige Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz machen darf. Allerdings dürfen sich die Oberpfälzer keinen Ausrutscher mehr erlauben, ferner muss Konkurrent FC Amberg noch Federn lassen.

Am Weidener Wasserwerk gilt volle Konzentration der anstehenden Begegnung gegen den Spitzenreiter. In der Vorrunde entführte die Truppe von SpVgg SV-Trainer Christian Stadler bei der Nullnummer immerhin einen Zähler. Kurz vor Saisonende hält der Regionalligaabsteiger in Sachen Meisterschaft nun alle Trümpfe in der Hand. Je ein Sieg in Weiden und Frohnlach, das Titelrennen wäre so gut wie entschieden. Aber so weit will es die Heimelf nicht kommen lassen.

Zweiter Platz das Nahziel

Nutznießer wäre der FC Amberg, der den Weidenern mit Sicherheit die Daumen drückt. Eigentlich hatte es die Mannschaft von FC-Trainer Timo Rost selbst in der Hand, das Titelrennen bis zum Schluss offen zu gestalten. Aber zwei Unentschieden in Folge waren zu wenig und beendeten wohl den Traum von der Meisterschaft. Nun gilt es, wenigstens den Relegationsplatz in trockene Tücher zu bringen. Der bereits als Relegationsteilnehmer um den Klassenerhalt fest stehende Gast aus Neudrossenfeld (17./18) wird kaum in der Lage sein, Probleme zu bereiten. Nebenbei gilt es für die Hausherren, sich für die klare 1:4-Vorrundenniederlage zu rechtfertigen. Nur mehr ganz geringe Chancen besitzt der SSV Jahn Regensburg II (5./56) in den Kampf um den zweiten Platz einzugreifen. Schon ein Punktverlust beim zu Hause erst einmal besiegten SV Erlenbach (11./39) bedeutet das Aus.

Nach sechs sieglosen Runden beendete die DJK Ammerthal (15./25) ihre Durststrecke mit einem 3:1-Heimsieg über den ebenfalls in die Relegation gehenden FSV Erlangen-Bruck (16./22). Die ausstehenden drei Spiele, nebst einer Nachholpartie gegen Aubstadt, sollte die Mannschaft um Trainer Robert Ziegler gleich als Vorbereitung auf die Relegation nutzen. Den Auftakt dazu macht sie bei der heimstarken SpVgg Jahn Forchheim (4./57), gegen die es in der Hinrunde eine knappe 0:1-Niederlage gab. Nebenbei eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass man ohne weiteres gegen Spitzenmannschaften mithalten kann.

Freitag, 18.30 Uhr: Würzburger FV - SV Memmelsdorf (4:0); Samstag, 15 Uhr: VfL Frohnlach - SpVgg Bayern Hof (0:2), SpVgg Jahn Forchheim - DJK Ammerthal (1:0); 16 Uhr: SpVgg SV Weiden - Viktoria Aschaffenburg (0:0), Alemannia Haibach - SpVgg Ansbach (1:1), FC Amberg - TSV Neudrossenfeld (1:4), TSV Aubstadt - SC Eltersdorf (2:1), SV Erlenbach - Jahn Regensburg II (0:1); Sonntag, 15 Uhr: FSV Erlangen-Bruck - TSV Großbardorf (0:2)
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