"Schulbetrieb wird nicht gestört"
Im Blickpunkt

Tirschenreuth. (tr) Als sehr sachlich und zielführend beschreibt Landrat Wolfgang Lippert das Koordinierungsgespräch zum Umzug der Flüchtlinge. Wie berichtet, tritt wegen des anhaltenden Zustroms jetzt "Plan B" in Kraft, werden die Asylbewerber von Tirschenreuth nach Wiesau umquartiert.

Ob Bürgermeister Toni Dutz, sein Stellvertreter Fritz Holm oder die Schulleitung in Person von Dr. Wolfgang Eckstein: "Alle hatten großes Verständnis für die neue Lage. Da gab es keinerlei Gegenwind", so Lippert. Auch in Wiesau können bis zu 200 Flüchtlinge unterkommen.

Derzeit sind in Tirschenreuth etwa 120 Menschen untergebracht. Man habe die Regierung gebeten, aus organisatorischen Gründen, bis nach dem Umzug diese Zahl nicht mehr aufzustocken. Am Montag findet vor Ort eine Detailbesprechung statt. Lob zollt der Landrat den Helfern, die sich für die Flüchtlinge engagieren.

"Die Zusammenarbeit funktioniert mittlerweile sehr professionell. Die Helfer haben ein Fingerspitzengefühl dafür entwickelt, dass sie Bedürfnisse jetzt sofort erkennen." Der Schulbetrieb in Wiesau werde durch die neue Situation nicht gestört, ist sich Lippert sicher. Im Gegenteil: "Die Schulleitung hat bereits signalisiert, die Flüchtlinge in Projekte mit einzubinden."
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