Schule vorerst wohl gesichert

Wenn das Regens-Wagner-Heim fertiggestellt ist, werden die Anlagen rund um das Kneippbecken vollkommen neu gestaltet. Bild: wku

46 Mädchen und Buben werden augenblicklich im Königsteiner Kindergarten betreut. Ab September werden es noch 39 sein. Da freut sich Bürgermeister Hans Koch, wenn kleine Amerikaner die Belegung verbessern.

Der Kindergarten ist der größte Ausgabeposten im Haushalt der Marktgemeinde. Jährlich wendet sie dafür 160 000 Euro auf, berichtete Koch in der Bürgerversammlung in Fichtenhof.

Der Spielplatz des Kindergartens musste umgestaltet werden. Dafür stellten die Besitzer zweier anliegender Grundstücke Flächen bereit. Draußen dürfen die Kinder im Moment allerdings nicht spielen, da dort ein Bagger arbeitet und ein Sicherheitsrisiko für sie darstellt.

Fünf Kinder aus Familien amerikanischer Soldaten besuchen derzeit den Königsteiner Kindergarten. Koch zeigte sich froh darüber, weil sie zum Erhalt der Gruppen beitragen. Insgesamt werden momentan 46 Mädchen und Buben betreut, davon zehn in der Krippe. Im Kindergartenjahr 2015/16 sind es noch 39. Bei der Mittelschule Neukirchen-Königstein erscheine der Fortbestand zumindest für die nächsten drei bis fünf Jahre gesichert.

Hannesreuther Bürger wünschten sich eine Dorferneuerung. Damit werde es sieben bis acht Jahre dauern, weil das Gebiet zu klein sei: "Nur über eine Flurneuordnung, also im größeren Rahmen, ist da was zu erreichen", erläuterte Koch. Er kündigte eine Dorfversammlung an und sicherte Gespräche über freiwillige Zusammenlegungen zu.

Der Notverbund in der Wasserversorgung mit der Sigl-Sigras-Gruppe scheint unproblematisch vonstatten zu gehen. Bei der Notversorgung, wenn ein Brunnen oder eine Pumpe ausfällt, dürfte es sich höchstens um zwei bis drei Tage handeln.

Aktuell hat die Marktgemeinde noch zwei Bauplätze in Pruihausen, zwei in Königstein und vier in Kürmreuth anzubieten. Im Gespräch ist ein neues, kleines Baugebiet mit 10 bis 15 Parzellen. Noch in diesem Jahr werde mit den Planungen begonnen.

Kürzlich startete die Baumaßnahme der Regens-Wagner-Stiftung. Mitte 2016 solle ihre Einrichtung in Königstein in Betrieb gehen. Der Anschluss an die Nahwärmeversorgung sei für November 2015 geplant. Für das benachbarte Kneippbecken ist die Freiflächengestaltung heuer vorgesehen. Da allerdings noch viele Baumaschinen im Einsatz sind, wartet die Gemeinde mit der Begrünung der Kneippanlage ab, bis die Garten- und Grünflächen der Regens-Wagner-Stiftung fertig sind.

"Die Parküberwachung ist keine Schikane der Gemeinde", stellte der Bürgermeister fest. Sie sei notwendig, weil Dauerparker die Plätze im Ortskern besetzen. Kurzparker bräuchten nur eine Parkscheibe einzulegen. Die Überwachung der Bushaltestellen diene dem Wohl der Schulkinder. Mit den Strafzetteln mache die Gemeinde auch kein Zusatzgeschäft. Im Gegenteil: Die Ausgaben von 15 000 Euro übersteigen die Einnahmen von 10000 Euro.
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