Schulen

Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr war das Ziel des Personalausflugs des Lehrerkollegiums der Kemnather Realschule. Bild: jzk
Besuch in verborgener Welt

Kemnath. (jzk) Nicht nur die Schüler, auch die Pädagogen der Realschule haben seit Schuljahresbeginn schon etwas Neues gelernt. Der von Personalrat Walter Thurn organisierte Personal-Ausflug führte zum Truppenübungsplatz in Grafenwöhr. Viele kannten diesen nur von außen und waren von den Ausmaßen des Geländes beeindruckt. Gerald Morgenstern leitete die informative Fahrt.

Der Stabsfeldwebel der Reserve hat sein umfangreiches Wissen über das Areal bereits in einem Buch veröffentlich. Neben den umfangreichen militärischen Einrichtungen und den Wohngebieten der Soldaten auf dem Netzaberg ("Housing Area") beeindruckte die Pädagogen der einem Naturpark ähnliche Teil des Platzes mit einmaligen Biotopen. Für dessen Betreuung ist Förster Frank Gerstenmeier verantwortlich. Im größten Rotwild-Reservat Deutschlands erblickte man neben viel Wild auch drei Seeadler. Der 24 000 Hektar große US-Truppenübungsplatz gilt als Rotwildparadies. Lärm- und emissionsmindernde Schutzwälder bieten dem Rotwild einen idealen Lebensraum.

Halt machten die Lehrer am Bleidornturm, dem einzigen Ort, von dem aus der gesamte Landkreis Neustadt überblickt werden kann. An der beeindruckenden Kirchenruine von Hopfenohe ging Morgenstern auf die Geschichte des Truppenübungsplatzes ein. "Heute ist er ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber in der Region."

Viele der Pädagogen sahen das Gebiet zum ersten Mal und waren erstaunt über diese verborgene Welt inmitten der Oberpfalz. Nach dieser eindrucksvollen Rundfahrt ließen die Ausflügler den Tag in gemütlicher Runde im Restaurant Rodler am Rußweiher ausklingen.
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