Schulen

Herausforderung gemeistert

Kemnath. (jzk) 67 Schüler aus den fünften und 20 aus den sechsten Klassen der Realschule stellten sich dem europaweiten Englisch-Wettbewerb "Big Challenge" (Große Herausforderung). Jeder von ihnen musste 54 Fragen nach dem Multiple-Choice-Verfahren beantworten, die sich mit Grammatik, Wortschatz, Aussprache und Landeskunde der englischsprachigen Länder beschäftigten. Zur Korrektur und Auswertung wurden die Arbeiten an die Organisation "Big Challenge" in Frankfurt am Main geschickt.

Mehr als 247 000 Schüler beteiligten sich diesmal. Die Realschule war bereits zum sechsten Mal dabei. Jeder Teilnehmer bekam ein Ehrendiplom und ein Sprachpaket. Die Ergebnisse der Kemnather Jugendlichen waren wieder sehr erfreulich. Destiny Stosik (5b) kam bayernweit auf den zweiten, deutschlandweit auf den 14. Platz. Nach ihr waren Kiana-Natascha Pipkins (5d), Nelly-Marie Wohl (5d) und Verena Hey (5c) die besten Fünftklässler. In der sechsten Jahrgangsstufe hatten Elias Rodler (6c), Yassine Kassel (6c) und Andrea Zaspel (6b) die meisten Punkte.

Die Organisation hatten die beiden Lehrkräfte Maria Busch und Anita Klemm übernommen.

Shakespeare verstehen

Kemnath. (jzk) "Theaterpädagogik im Klassenzimmer" hatte Studienrätin Ines Schedl für die fünften und neunten Klassen der Realschule organisiert. Nach dem Motto "Das Theater kommt zu dir" kamen Anna Spitzbart und Angela Töpfer in die Klassenzimmer. In einer Vorbesprechung bereiteten die Theaterpädagoginnen die acht neunten Klassen auf die Komödie "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare in einer Bearbeitung von Michael Lerchenberg auf der Luisenburg vor. Die Aufführung sollte am nächsten Tag besucht werden.

Dabei vermittelten sie weniger die komplexe Handlung, sondern das notwendige Hintergrundwissen über das Elisabethanische Theater in England und die Charaktere der Hauptfiguren. "Unser Ziel ist es, Neugierde zu wecken und die Sinne für die Aufführung zu schärfen", betonten sie. Kurze Rollenspiele sollten den Jugendlichen ein tieferes Verständnis für diesen Klassiker der englischen Literatur geben. Dazu brauchten sie keine Bühne und keine Kostüme.

Das Klassenzimmer wurde so zu einem Raum für neue Erfahrungen und ungewohnte Sichtweisen für eine spannende Theateraufführung. Drei Tage vorher waren Spitzbart und Töpfer in den fünften Klassen zu einer Vorbesprechung des Theaterstücks "Der kleine Wikinger" von Eva Toffol.
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