Schulkinder gestalten Familiengottesdienst
Keine Ferien von Jesus

Für einen etwas anderen Sonntagsgottesdienst in Gmünd sorgten die Schul- und Kindergartenkinder. Marga Raß, Martina Neubauer und Stadtpfarrer Bernhard Müller halfen den Kleinen bei der Umsetzung. Bild: az
Unter dem Motto "Ferien" stand der Familiengottesdienst am Sonntag in Gmünd. Dabei ging es um die verschiedenen Wege, die in der Urlaubs- und Ferienzeit beschritten werden. Die Gestaltung übernahmen Schul- und Kindergartenkinder, die dafür am Ende von den Gläubigen viel Applaus ernteten. Die Instrumentalistinnen Doris Schmid und Johanna Rubenbauer sorgten für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Beim einleitenden Bußakt schreckten die Kirchenbesucher zusammen: Die Kinder gaben nämlich ihre Fehler im täglichen Umgang preis und ließen nach ihrem "mea culpa" dafür jeweils einen Luftballon platzen. Pfarrer Müller betonte, egal wo wir uns auch befänden, so hätten wir doch die Gewissheit, "dass Gott überall ist, wir müssen ihn nur erkennen".

Anstelle einer Predigt erzählten die Kinder, was sie an den Ferien besonders gut fänden. Vor allem die letzte Idee, ". . . dass man einen trifft, der einen wirklich mag", gefiel dem Stadtpfarrer. Er betonte zuversichtlich: "Es gibt einen, der uns richtig mag. Jesus geht mit uns den Weg." Es sei zwar nicht immer ganz einfach, an ihn zu glauben, räumte der Geistliche ein. "Doch, wer sich darum bemüht, der ist auf dem richtigen Weg!" Urlaub und Ferien würden nicht bedeuten, Urlaub von Jesus zu machen. Der Pfarrer ermunterte, gerne zum Gottesdienst oder zu einem stillen Gebet zu kommen.
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