Schutzanzüge gehen auf Reisen

Sie sind zwar in die Jahre gekommen, aber immer noch voll funktionsfähig - die Schutzanzüge, die die Feuerwehr Sassenreuth sowie die Marktgemeinde Kirchenthumbach der Aktion "Für das Leben und die Hoffnung" zur Verfügung stellten. Künftig soll die Ausrüstung die Feuerwehrleute in Nordalbanien in ihrem lebensgefährlichen Einsatz für Mensch und Tier unterstützen. Unser Bild zeigt (von links) Hans Karl, Zeug- und Gerätewart Michael Preuschl, Bürgermeister Jürgen Kürzinger und Kommandant Peter Speckner bei der
Das kleine Dorf kommt groß raus - und zwar Hunderte von Kilometern entfernt: Die Brandschützer spenden ihre ausgedienten Schutzanzüge vom Typ "Bayern II" für Feuerwehren in Nordalbanien. Die ausgemusterten Schutzjacken und -hosen stammen aus den 1980er Jahren, sind aber immer noch voll funktionsfähig.

In Albanien werden sie gute Dienste leisten. Denn die Wehren dort sind äußerst schlecht mit technischer Ausrüstung und persönlicher Schutzkleidung ausgestattet. Wegen der heißen Sommermonate mit wenig Regen, der Feuerholz-Kochstellen und der Holzöfen sind Brände häufig.

Hans Karl von der Aktion "Für das Leben und die Hoffnung" bedankte sich bei den Verantwortlichen und teilte mit, dass die Schutzanzüge sowie weitere Kartons mit Spenden nächste Woche auf die Reise nach Nordalbanien gehen werden. Er appellierte an die umliegenden Feuerwehren, nicht mehr benötigte Stiefel, Handschuhe, Schutzhelme oder -anzüge zur Verfügung zu stellen. Damit könne Feuerwehrleuten in armen Ländern mehr Sicherheit geboten werden.
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