Schwache HSG mit deutlicher Niederlage

Nabburg/Schwarzenfeld. (kum) Nach dem gelungenen Saisonstart mit zwei Auftaktsiegen mussten die Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag eine deutliche und letztendlich auch gerechtfertigte 24:33-Niederlage beim HC Forchheim hinnehmen.

Als es nach 10 Minuten bereits 7:1 für den Gastgeber stand, war die Partie im Grunde schon gelaufen. Die Vorgaben von Trainer Daniel Kessler, in der Abwehr den wurfgewaltigen Forchheimer Rückraum frühzeitig zu stören, den Tempohandball zu unterbinden und gemeinsam zu verschieben, wurden nicht umgesetzt. Die Mittelfranken hingegen gingen wie befürchtet konsequent in die Lücken der Abwehr, provozierten etliche Zeitstrafen und setzten sich bei nahezu hundertprozentiger Trefferquote bis zur Halbzeit auf 17:11 ab. Hätten die Oberpfälzer im Angriff die teilweise guten Wurfchancen besser nutzen können, wäre ein engerer Zwischenstand möglich gewesen. Doch individuelle Fehler und fehlende Cleverness erklärten den deutlichen Rückstand.

Die Halbzeitansprache war eindeutig: Wenn hier noch etwas gehen soll, müsse man unbedingt die zweite Welle sowie das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis in den Griff bekommen. Außerdem waren 11 geworfene Tore in einer Halbzeit zu wenig, um punkten zu können. So ging die junge Truppe motiviert aufs Parkett, doch die Worte von Kessler fruchteten nur in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts. Als die HSG in Überzahl die Chance hatte, auf Schlagdistanz zu kommen, kassierte sie stattdessen drei Gegentreffer, wodurch mit 8 Toren Rückstand der Sieger praktisch feststand.

Nach einer relativ ereignislosen Schlussphase musste man festhalten, dass an diesem Tag keiner der Gästespieler eine ansprechende Leistung bieten konnte und man so gegen eine starke Mannschaft aus Forchheim keine Punkte entführen konnte.

Dies soll aber kein Beinbruch sein, denn schon nächsten Samstag hat die Mannschaft die Gelegenheit, im Heimspiel gegen Amberg wieder ihr anderes Gesicht zu zeigen.

HSG-Tore: Kiener 5/3, Schießl 5, Fenchl, Held und Spiller je 3, Blödt 2, Duschner, Eichinger und Gsödl je 1.
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