Schwächephasen kosten fast den Sieg gegen Erlangen- Bruck - 30:22 im ersten Spiel
Kessler-Anpfiff für HSG-Herren

HSG-Akteur Christian Schanderl (blaues Trikot) musste einiges aushalten, ehe der Sieg für die Spielgemeinschaft gegen Erlangen-Bruck (links Sven Eskofier) unter Dach und Fach war. Bild: Baehnisch
Schwarzenfeld. (kum) Mit einem klaren Erfolg starteten die Handballer der HSG Nabburg--Schwarzenfeld in die Neue Saison der Bezirksoberliga. In ihrem ersten Heimspiel besiegten sie die Bayernliga-Reserve des TV Erlangen-Bruck mit 30:22. Das Ergebnis spiegelt aber den Spielverlauf über 60 Minuten nicht ganz wider.

Das Spiel begann zerfahren: Beide Teams wirkten nervös und unkonzentriert und so dauerte es mehr als zwei Minuten, ehe das erste Tor (für die Gäste) fiel. In der Folge konnte kein Team davonziehen. Mit einer konsequenten Abwehrarbeit und mit Hilfe des starken HSG-Torwarts Florian Sturm hielten die Einheimischen den Angriffen der Gäste Stand und zogen ihrerseits auf 9:5 davon. Ein Unterzahlspiel brachte die HSG aus dem Konzept, die Gäste holten auf. HSG-Coach Daniel Kessler nahm eine Auszeit und forderte wieder mehr Disziplin. Das zeigte Wirkung: Die Abwehr stand gut und nach vorne spielte die HSG wieder zielstrebig auf Tore. Zur Pause führten die Gastgeber mit 18:13.

Sturm in starker Form

Nach Wiederanpfiff konnte die Führung sogar auf sieben Tore ausgebaut werden und so schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch die Gäste kamen noch einmal zurück. "Wir haben ähnlich wie im ersten Durchgang den Spielfluss verloren und den Gegnern so auch einige Fehler angeboten, die diese clever genutzt haben", ärgerte sich HSG-Trainer Kessler über ganz schwache 15 Minuten, in denen das Heimteam drauf und dran war, das Spiel abzugeben. Erlangen kam bis auf zwei Tore heran. Doch HSG-Torwart Sturm zeigte einige Paraden, so dass die Gäste nicht ausgleichen konnten. Durch ein erneutes Team-Timeout schaffte es Kessler wieder, sein Team zu festigen. Die Gäste hatten aber auch viel Kraft in ihrer Aufholjagd gelassen. Sie kassierten auch einige Zeitstrafen, so dass die HSG bis zum Schlusspfiff auf 30:22 davonzog. Kessler war dennoch nicht ganz zufrieden: "Es fehlte die Konstanz und eine längere Schwächephase im zweiten Durchgang hätte uns fast den Sieg gekostet." Er lobte aber auch: "Auf diesem Spiel können wir aufbauen, denn mit einem Auftaktsieg gegen einen so starken Gegner haben wir nicht gerechnet."

HSG-Tore: Blödt 9/4, Ziereis 6, Schießl 4, Held 3, Fenchl 2, Spiller 2, Strejc J. 2, Kiener 1, Schanderl 1
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