Schwandorf bei Schlusslicht Meitingen zu Gast - Auf kleinen Positionen unterbesetzt
TSV-Basketballer wollen nachlegen

Die Aufbau- und Flügelspielerrotation ist in Meitingen sehr dünn besetzt. Auch Stefan Beer (Nummer 10) fehlt der Mannschaft in Schwaben. Bild: par
Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf müssen am Samstag beim TSV Meitingen antreten. Dabei will die Mannschaft von Trainer Christian Scharf den zweiten Sieg der Rückrunde einfahren, um sich in der Bayernligatabelle wieder nach oben zu orientieren. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Ballspielhalle in Meitingen.

Vergangenes Wochenende hat es dann endlich geklappt: Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ins Jahr 2015 fuhr der TSV Schwandorf im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten VSC Donauwörth die ersten Punkte der Rückrunde ein. Ein deutlicher 81:47-Erfolg, aufgrund einer konzentrierten Defensive- und ausgeglichenen Offensivleistung, lies die Schwandorfer Spieler und Verantwortlichen wieder durchatmen.

Gegen den Tabellenletzten TSV Meitingen wollen die Schwandorfer jetzt nachlegen, um in der Bayernliga-Tabelle wieder nach oben schauen zu können. Trotz der beiden Niederlagen in der Rückrunde sowie der Pleite im letzten Spiel der Hinrunde sind die Schwandorfer (5. Platz) nur zwei Siege hinter dem Spitzenreiter Post SV Nürnberg. "Wir haben jetzt noch acht Spiele vor uns und sechs davon sind gegen Teams, die hinter uns stehen. Wenn wir diese gewinnen, können wir vielleicht nochmal oben angreifen", gibt sich TSV-Aufbauspieler Sebastian Fischer kämpferisch.

Dazu wollen die Schwandorfer in Meitingen den ersten Schritt machen. Für die Partie muss Scharf aber gleich auf mehrere Spieler verzichten: Neben Kapitän Johannes Pflamminger, der weiterhin verletzt ausfällt, fehlen Flügelspieler Stefan Beer und Center Lukas Mulzer aus persönlichen Gründen.

Gerade auf der Aufbau- und Flügelposition stehen Scharf nur fünf Herren-1-Spieler zur Verfügung. "Auf den kleinen Positionen sind wir in Meitingen unterbesetzt. Aber wir werden eine gute Rotation finden und wollen das Spiel mit den Jungs, die dabei sind, gewinnen", gibt sich Scharf optimistisch.

In der Defensive müssen die Schwandorfer vor allem auf Fedja Logvenov aufpassen. Beim Hinspiel in der Oberpfalzhalle erzielte Logvenov 28 Punkte und hielt Meitingen fast im Alleingang im Spiel. Zudem traf Christoph Hornung gleich vier Dreier. Scharf: "Logvenov und Hornung haben im Hinspiel zusammen über 60 Prozent der Punkte für Meitingen erzielt. Am Samstag müssen wir da aggressiver verteidigen."

TSV-Kader: Lars Aßheuer, Vaidas Butkus, Sebastian Fischer, Shaun Hawley, Felix Müller, Stefan Münch, Alwin Prainer, Daniel Rapo, Tobias Ruhland, Andreas Schindwolf, Alexander Schneider
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