Schwandorf.
Kreisstadt Eine Woche voller Klaviermusik

(tie) In der kommenden Woche findet im Oberpfälzer Künstlerhaus der "Schwandorfer Klavierfrühling 2015" statt. Inzwischen im neunten Jahr habe sich die Veranstaltung, wie Oberbürgermeister Andreas Feller bei einem Pressetermin meinte, zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens der Stadt entwickelt. Das Thema lautet: "Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. Was sie verbindet, was sie trennt." Es wird musikalisch in zwei Matineen an den Sonntagen 22. und 29. März um 11 Uhr, ferner in den Seminaren am Dienstag, 24., am Donnerstag, 26. und am Freitag, 27. März dargestellt. (Seite 44)

Windkraft und Haushalt

(ch) Die Spitalkirche wird sicher gut gefüllt sein, wenn der Stadtrat am Montag, 23. März, ab 18 Uhr über den Windpark bei Neukirchen berät und darüber entscheidet, ob ein Bebauungsplan für das Projekt aufgestellt werden soll. Auch ein ÖDP-Antrag auf ein Ratsbegehren zu dem Thema liegt auf dem Ratstisch. Der Stadtrat soll ferner den Haushalt erlassen und über die geplanten Steuererhöhungen ab 2016 entscheiden. Daneben stehen die Finanzpläne für die Bürgerspitalstiftung, die Städtische Wasser- und Fernwärmeversorgung und die Zweckverbände für das Interkommunale Gewerbegebiet und die Kläranlage auf der Tagesordnung. Die Förderrichtlinien für die Arge-Jugend werden beschlossen, außerdem gibt Oberbürgermeister Andreas Feller einen Sachstandsbericht zur geplanten Sanierung der Naabbrücken nach Krondorf.

Windkraft: CSU fordert "10-H"

(ch) Im Vorfeld der Stadtratssitzung am Montag zeichnet sich eine Kampfabstimmung ab. Während sich Sprecher von SPD, ÖDP, Grünen und Freien Wählern mit mehr oder weniger deutlichen Einschränkungen für einen Bebauungsplan aussprechen, der einen Windpark nahe Neukirchen eventuell möglich machen würde, fordert die CSU die Anwendung der "10-H-Regelung" für das gesamte Stadtgebiet. Fraktionsvorsitzender Andreas Wopperer hat einen entsprechenden Antrag an Oberbürgermeister Andreas Feller gerichtet, der der Redaktion vorliegt. "10-H" bedeutet, dass der Abstand eines Windrades zu zusammenhängender Wohnbebauung das zehnfache der Radhöhe betragen muss. Bei den nahe Neukirchen geplanten Anlagen mit 200 Metern Höhe wären das zwei Kilometer. Damit wäre eine Windpark an diesem Standort nach Aussagen der Projektplaner kaum noch möglich.
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