Schwandorf will offensiv beim Schönseer Land antreten - Trausnitz will nicht erneut untergehen
FT Eintracht kennt keinen Respekt

Stullns Trainer Georg Winkler sieht seine Mannschaft gegen Ettmannsdorf II als Außenseiter. Bild: mhs
Wernberg. (lfj) Das Spitzentrio der Kreisklasse West konnte sich am 10. Spieltag weiter absetzen und wird aller Voraussicht das Titelrennen unter sich ausmachen. Tabellenführer SpVgg Schönseer Land (25) muss seinen Drei-Punkte-Vorsprung in der 11. Runde gegen den starken Aufsteiger FTE Schwandorf (6./15) auf eigenem Platz verteidigen. Der SV Kemnath (2./22) trifft im Pfreimdtal auf einen wütenden Gastgeber TSV Trausnitz (12./8), der hofft, die 0:9-Schlappe vom Vorsonntag gut verdaut zu haben. Der SC Ettmannsdorf II (3./19) muss beim heuer schlecht auszurechnenden TSV Stulln (7./14) Farbe bekennen.

Einen Satz nach vorne machte der TV Nabburg (5./15), der die Formkurve auch im Heimspiel gegen den TSV Klardorf (13./7) weiter nach oben zeigen lassen will. Der SC Kleinwinklarn (4./15) muss gegen den SV Fischbach (11./9) unbedingt dreifach punkten, wenn er den Rückstand zur Spitze nicht noch größer werden lassen will.

SpVgg Bruck       So.15.00       SC Weinberg
Mit einer weiterhin stark ersatzgeschwächten Mannschaft wird es für Bruck schwer, gegen den starken Aufsteiger, der nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Liga angekommen ist, die dringend benötigten Punkte zu holen. Die Elf von Trainer Mario Eckl wird nach Ansicht von Abteilungsleiter Georg Ettl läuferisch und kämpferisch alles geben müssen, um das Match für sich zu entscheiden. "Wie schon in den vergangenen Spielen werden wir auch in Bruck versuchen zu punkten", ist Weinbergs Trainer Richard Wagner, der bis auf den verletzten Dick alle Mann an Bord hat, zuversichtlich. Sollte seine Truppe so auftreten wie bei der Eintracht, ist für sie alles drin, so der SC-Coach.

TSV Stulln       So. 15.00       SC Ettmannsdorf
"Gegen die spielerisch stärkste Mannschaft der Liga sind wir nur krasser Außenseiter", schätzt Stullns Trainer Georg Winkler die Ausgangslage vor dem Match gegen die Landesliga-Reserve ein. Der TSV will sich aber so teuer wie möglich verkaufen und ein achtbares Ergebnis erzielen. Aufgrund großer Verletzungssorgen entscheidet sich die Aufstellung erst kurzfristig. Gästecoach Bastian Hierl kann in Bestbesetzung antreten und wünscht sich einen Dreier. Das Selbstvertrauen ist bei den Reservisten groß.

TSV Trausnitz       So. 15.00       SV Kemnath
"Wir gehen nach der desolaten Vorstellung in Ettmannsdorf erneut als krasser Außenseiter ins Match", fürchtet TSV-Spielertrainer Sebastian Lang. Um gegen die starke Gästeoffensive nicht erneut unterzugehen, erwartet der TSV-Coach eine enorme Leistungssteigerung. Er fordert konzentriert und kämpferisch dagegen zu halten und die krassen individuellen Fehler zu reduzieren. Die Kemnather wollen nach dem wichtigen Sieg gegen Kleinwinklarn natürlich in Trausnitz nachlegen und keinesfalls leer ausgehen. SV-Trainer Gerry Lösch erwartet allerdings einen Gegner, der nach einer bösen Klatsche besonders motiviert ist. Personell sieht es nicht gut aus, denn es fehlen fünf Stammkräfte.

SC Kleinwinklarn       So.15.00       SV Fischbach
"Nachdem wir in Kemnath unglücklich verloren haben, müssen wir jetzt gegen Fischbach zu Hause die drei Punkte einfahren", so die Vorgabe von Kleinwinklarns Trainer Harry Zisler. Die Verletztenliste wird immer kürzer. Aber nicht nur deshalb ist der SC-Coach zuversichtlich. Sondern auch, weil die jungen Spieler immer mehr Selbstvertrauen und Sicherheit bekommen, ist er positiv gestimmt. Kläglich vergebene Chancen und einen unberechtigten Elfer machte Fischbachs Trainer Robert Schafbauer für die unnötige 0:1-Niederlage gegen Teublitz aus. Nach dem Motto "Jetzt erst Recht", fordert der SV-Coach eine Trotzreaktion von seiner Mannschaft. Schafbauer hofft dass die Offensivspieler Tomasic und Hofbauer zurückkehren.

SC Teublitz       So. 15.00       SV Altenschwand
Mit einem Heimsieg gegen das Schlusslicht will der SC weiter ins Mittelfeld vorrücken. Bis auf Haghdadi hat Trainer Harald Frankl die Qual der Wahl, doch Vorsicht ist allemal geboten. In der Vorsaison war die Tabellenkonstellation ähnlich und es gab eine Klatsche für Teublitz. "Wir spielten nur ein halbe Stunde guten Fußball, aber dann war von uns nichts mehr zu sehen", charakterisiert SVA-Trainer Hubert Scheinost das Match gegen Nabburg. Jetzt gilt es, schnellstens die mentale Robustheit für den Abstiegskampf zu finden. Zwar bleibt die personelle Situation unverändert dramatisch, dennoch gehen die Schwander ins Match mit der Zielsetzung, dort etwas zu holen. Die Aufstellung wird sich erst kurzfristig entscheiden.

TV Nabburg       So. 15.00       TSV Klardorf
Dem TV Nabburg bietet sich nach dem überzeugenden Auswärtssieg in Altenschwand die Möglichkeit, mit einem weiteren Dreier den Abstand nach hinten zu vergrößern und auf Tuchfühlung mit den Spitzenteams zu bleiben. Personell dürften sich gegenüber dem Vorsonntag keine Veränderungen ergeben. Die Gäste waren bereits am Freitag im Nachholspiel gegen die ambitioniert und klar favorisierte Ettmannsdorfer Reserve im Einsatz. Das Hauptaugenmerk der Klardorfer liegt auf der Sonntag-Partie in Nabburg, wo Trainer Jürgen Ubykin zwar weiterhin vier Spieler ersetzen muss, aber unbedingt drei Punkte mit nach Hause nehmen will.

Schönseer Land       So. 15.00       FTE Schwandorf
Bei der SpVgg Schönseer Land läuft es derzeit nicht schlecht, befindet Trainer Hans-Jürgen Linge. "Nach der überzeugenden Vorstellung von Klardorf muss es unser Anspruch sein, auch gegen die Eintracht im Heimspiel einen Dreier einzufahren und damit die Tabellenführung zu festigen", sagt der SpVgg-Coach, der erwartet, dass seine Elf sich konzentriert und zielstrebig in die Partie hinein arbeitet. Die Eintracht hat beim Spitzenreiter nichts zu verlieren, kann also ohne Druck und offensiv ins Match gehen. Die Kreisstädter freuen sich auf die Herausforderung und haben durchaus vor, endlich wieder einen Sieg zu landen. Es stehen alle Spieler zur Verfügung.
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