Schwandorfer gehen in Wolnzach leer aus - Pflamminger verletzt sich bereits im ersten Viertel
TSV-Basketballer fallen auf Rang fünf zurück

Die Volleyballerinnen des SC Ettmannsdorf beim Angriff: Am Wochenende siegten sie gegen die DJK Ursensollen und kassierten gegen Regenstauf eine knappe Niederlage. Bild: hfz
Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf sind mit einer Niederlage in die Bayernliga-Rückrunde gestartet. Beim TSV Wolnzach unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Scharf in einer intensiven und engen Partie mit 79:71. Durch die Niederlage und die enge Tabellenkonstellation fallen die Schwandorfer von zweiten auf den fünften Rang zurück.

Ende des ersten Viertels musste der TSV Schwandorf den Ausfall von Kapitän Johannes Pflamminger verkraften, der aufgrund einer Muskelverletzung nicht mehr weiterspielen konnte und Schwandorf auch die nächsten Wochen fehlen wird. Im zweiten Viertel entwickelte sich dann die erwartet knappe Partie in der keine Mannschaft sich entscheidend absetzte. Zur Halbzeit führte Wolnzach mit 41:38. Nach dem dritten Abschnitt führten die Gäste mit 59:58. Im letzten Spielabschnitt entwickelte sich ein Krimi. Beide Mannschaften hatten anfangs Probleme zu punkten. Zwei Minuten vor Schluss war die Partie dadurch bei 67:67 ausgeglichen. Doch Wolnzach hatte das Glück des Tüchtigen: Zwei Dreier, spät auf der Wurfuhr, fanden ihr Ziel erst über das Korbbrett. Diese Treffer brachen den letzten Schwandorfer Widerstand, wodurch Wolnzach das Spiel mit 79:71 für sich entschied.

Fehlende Fitness

TSV-Trainer Scharf war nach dem Spiel entsprechend enttäuscht: "Wir haben zwar den Beginn verschlafen, aber dann gut gekämpft und die Partie wieder gedreht. Aber am Ende fehlte uns nach der lange Pause vielleicht auch ein bisschen die Fitness und Spritzigkeit, um das Spiel zu gewinnen." Auch der Schwandorfer Topscorer Alwin Prainer sieht vor allem konditionelle Gründe für die Niederlage: "Am Ende war Wolnzach einfach fitter und aggressiver. Wir waren unkonzentriert. Nach der lange Pause über Weihnachten fehlte uns wahrscheinlich die Spielfitness."

Schwandorfer Punkte: Alwin Prainer (20), Lars Aßheuer (11), Sebastian Fischer (10), Stefan Beer (9), Andreas Schindwolf (6), Tobias Ruhland (5), Vaidas Butkus (4), Stefan Münch (4), Johannes Pflamminger (2)
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