Schwarzenfeld fertigt Kemnath ab

Die Schwarzenfelder kamen in Kemnath aus dem Jubeln gar nicht heraus: Sieben Mal durften sich die Jungs abklatschen und gratulieren. Klar, dass der Erfolg beim Mitaufsteiger mehr als verdient war. Bild: A. Schwarzmeier

Zu Saisonbeginn gab es eine Klatsche von der DJK Ensdorf. Jetzt teilen die Schwarzenfelder selbst richtig aus. Mit einem Erfolg in dieser Höhe war nicht zu rechnen.

SVSW Kemnath: Winkler, Schottenhammel, Kastl (22. Schäffler/66. Welsner), Schmid, Reiter (46./Michael Dötsch), Teufel, Gradl, Riedl, Eckert, Sebald, Ferstl

1. FC Schwarzenfeld: Afghani, Bayerl, Messmann, Zirngibl, Frey, Heinisch (62. Seebauer/73. Kruppa), Griebl, Bäßler, Fischer, Möschl (62. Schmidt), Filinger

Tore: 0:1 (1.) Max Möschl, 0:2 (15.) Bernhard Heinisch, 0:3 (35.) Johannes Frey, 0:4 (73.) Jermey Schmidt, 0:5/0:6 /80./89.) David Kruppa, 0:7 (90.) Johannes Frey - SR: Tim Schuller (Freudenberg) - Zuschauer: 80

Der Schwarzenfelder Trainer Wolfgang Stier hob sofort den Zeigefinger: "Dieses Ergebnis darf man nicht überbewerten." Mit 7:0 gewann seine Elf im Neulingsduell beim SVSW Kemnath.

Die Gastgeber wurden bereits in der ersten Minute kalt erwischt, als nach dem Anstoß der Ball über links gespielt wurde und sich Max Möschl entscheidend durchsetzen konnte. Kemnath war von diesem Führungstreffer sichtlich geschockt, stand völlig neben der Rolle und konnte sich in den gesamten 90 Minuten keine nennenswerten Möglichkeiten erarbeiten. Schwarzenfeld nutzte die Gunst der Stunde, machte nach der frühen Führung enormen Druck und ließ die Hausherren nie ins Spiel kommen. Christian Ferstl war auf Kemnather Seite auch nur so etwas wie ein "Unruheherd", denn er wurde von seinen Mitspielern nie entscheidend in Szene gesetzt.

Damit präsentierte sich der gastgebende SVSW als eher harmloses Team, das dem 1. FC die Aufgabe so auch recht leicht machte. Dass diese Mannschaft in den ersten beiden Spielen jeweils als Sieger vom Platz ging und dabei sogar noch ohne Gegentor geblieben war, das war an diesem Tag nicht erkennbar. In der Gesamtschau sind die Kemnather letztendlich sogar noch gut davon gekommen. Bei klaren Chancen des eingewechselten Jeremy Schmidt - er köpfte an die Latte - und einer Eins-gegen-Eins-Situation Bernhard Heinisch gegen den SVSW-Schlussmann Benjamin Winkler wäre ein noch höherer Gästesieg durchaus möglich gewesen.

Am Samstag, 15. August, haben die Schwarzenfelder gegen einen ganz sicher angeschlagenen FV Vilseck auf eigenem Platz alle Chancen, sich vorerst einmal im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga festzusetzen. Nach zwei Zu-Null-Siegen ist die Auftaktniederlage beim aktuellen Tabellenführer in Ensdorf kein Thema mehr.
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