Schwarzenfeld ganz nah dran

Kopfballduell zwischen dem Schwarzenfelder Marco Zirngibl (weißes Trikot) und dem Regensburger Serkan Aygün. Die Schwarzenfelder sind nach dem Siegb gegen den Freien TuS auf dem besten Weg zurück in die Bezirksliga. Bild: rid

Der TSV Detag Wernberg ist schon wieder oben in der Bezirksliga. Der 1. FC Schwarzenfeld ist auch auf Umwegen auf dem besten Weg zurück. Nach dem 3:1 im Relegationsspiel gegen den Freien TuS Regensburg fehlt der Stier-Elf nur noch ein Sieg.

Tore: 1:0 (55.) Christoph Bäßler, 2:0 (69.) Jaroslav Filinger, 2:1 (81./Foulelfmeter) Alexander Bosch, 3:1 (90.) David Kruppa - SR: Jonas Kohn (SC Germania Amberg) - Zuschauer: 350 in Nittenau - Rot: (61.) Johannes Badura (Regensburg) wegen Foulspiels

(aho/mr) Der 1. FC Schwarzenfeld hat sich fest vorgenommen, in die Bezirksliga aufzusteigen. Das zeigte der Kreisligazweite im ersten Relegationsspiel gegen den Freien TuS Regensburg auf eine eindrucksvolle Art und Weise. Mit 3:1 setzte er sich gegen den favorisierten Dreizehnten aus der Bezirksliga Süd durch und hat jetzt noch eine Hürde zu meistern, während der Verlierer in die Kreisliga absteigt. "Wir wollen den Aufstieg mit allen Mitteln", sagte FC-Trainer Wolfgang Stier nachher. "Ich denke aufgrund unserer Chancen war der Sieg absolut verdient."

Vor einer vergleichsweise überschaubaren Zuschauerkulisse brachte die erste Halbzeit dieser Partie nur wenig Höhepunkte. Spielerisch war wenig geboten, es überwogen die taktischen Vorgaben der Trainer und Verlagerung des Geschehens ins Mittelfeld. Keiner wollte zunächst den entscheidenden Fehler machen. Zudem sorgte so manche Entscheidung des jungen Schiedsrichters für Diskussionen. Eine der wenigen sehenswerten Aktionen gab es in der 21. Minute. Der Schwarzenfelder Bernd Heinisch tauchte frei vor dem Regensburger Torwart auf, lupfte den Ball aber neben das Tor.

Die zweite Halbzeit entschädigte die Zuschauer dann etwas, denn Schwarzenfeld wurde zusehends überlegener. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der Freie TuS in der 51. Minute durch Bucher, der aber scheiterte. Vier Minuten später erzielte Christoph Bäßler den Führungstreffer für den Kreisligisten, der danach das Spiel besser in den Griff bekam. Nach einer Stunde war die Beigang-Truppe nach dem Platzverweis für Johannes Badura nur noch zu zehnt. Die Freiräume kamen Schwarzenfeld entgegen,. Das 2:0 von Jaroslav Filinger machte die Kräfteverhältnisse auf dem Platz deutlich. Vom Freien TuS kam nicht viel. Erst als Alexander Bosch in der 81. Minute einen Elfmeter zum 1:2 verwandelte, kam Spannung auf. Plötzlich geriet die Elf von Wolfgang Stier unter Druck. In der rasanten Schlussphase setzte der Bezirksligist alles auf eine Karte. Ein geglückter Schachzug beim 1. FC war die Hereinnahme von David Kruppa. Er wurde zum entscheidenden Spieler. Zuerst vergab er nach einer Flanke in aussichtsreicher Position, dann erlöste er den FC-Anhang mit dem 3:1 in der fünften Minute der Nachspielzeit.

Lange Wartezeit

Die Schwarzenfelder haben jetzt eine längere Pause, ehe das entscheidende Spiel ansteht. Dann geht es am Donnerstag, 10. Juni, gegen den Verlierer der Partie SV Kulmain gegen Viehhausen/TSV Erbendorf. "Die Wartezeit ist schon lang", meint FC-Trainer Stier. Allerdings könnten angeschlagene Spieler auch ihre kleineren Verletzungen auskurieren." Und Stier kann auch die potenziellen Gegner noch beobachten. Ärgerlich ist aber, dass im entscheidenden Spiel mit Marco Griebl und Thomas Bayerl zwei Akteure wegen Urlaubs fehlen werden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.