Schweinfurt.
Mensah droht Sperre bis zu zwei Jahren

(dme) Die Fakten um ersten Dopingfall in der Regionalliga Bayern liegen inzwischen auf dem Tisch. Nun erwartet der betroffene Spieler Joseph Mensah vom 1. FC Schweinfurt 05 wie auch der Verein das Urteil des Verbandssportgerichtes des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Es droht eine Sperre bis zu zwei Jahren. Was dann wird, ist völlig offen. Schweinfurts Trainer Gerd Klaus ließ auf Anfrage wissen: "Ich werde mich zu diesem Thema nicht äußern. Ich kümmere mich um die sportlichen Belange. Alles andere ist Sache des Vereins.

Auch von Vereinsseite gibt es keine verbindlichen Aussagen: "Der Verein wird sich zu der Sache nicht äußern, weil es sich um ein schwebendes Verfahren handelt. Wir wollen keine Verharmlosung, aber auch keine Vorverurteilung, und warten die Entscheidung des Sportgerichts des Bayerischen Fußball-Verbands ab", sagt Markus Schäflein, Pressesprecher der 05er. Das ist sicher auch verständlich. Welche Folgen der Fall hat, das ist nicht abzuschätzen und hängt vom Urteil ab. Wie dieses ausfallen wird, ist zudem völlig offen. Denn es ist der erste Fall dieser Art und daher gibt es keine Präzedenzfälle.

Am vergangenen Freitag erhielt der Verein und Spieler Mensah Gewissheit, denn auch die B-Probe wurde mit dem Ergebnis "positiv" geöffnet und somit wurde der Doping-Verdacht bestätigt. Mensah war nach dem mit 2:1 gewonnenen Spiel beim TSV Buchbach positiv getestet worden. Wie bereits in der A-Probe wurden nun auch in der B-Probe Amphetamin-Spuren - also eine verbotene Substanz - festgestellt.
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