Schwester Ildebranda feiert ihren 95. Geburtstag
In Moritz geboren

Zum 95. Geburtstag erfreute Schwester Ildebranda (Zweite von rechts) mit seinem Kommen Bürgermeister Joachim Neuß (links), der ein Geschenk überreichte. Im Namen des Konvents und der gesamten Einrichtung gratulierten Oberin Schwester Madlen Kolbrand (rechts) und Vikarin Viktoria Schuierer (Zweite von links). Bild: eb
Als ältestes Mitglied im Michelfelder Konvent ist Schwester Ildebranda Sebald immer noch redselig. Sie verfolgt die Gespräche, mischt sich mit ein und erwähnt immer wieder ihren Geburtsort Moritz bei Gößweinstein: "Waren Sie schon einmal dort? Wir haben ein gutes Wirtshaus, da müssen Sie einmal hin!"

Derweil ist Schwester Ildebranda, die nun ihren 95. Geburtstag feierte, schon lange von zu Hause weg. Ihr Klosterleben begann 1941 mit der Einkleidung als Dillinger Franziskanerin. Bereits ein Jahr darauf kam sie nach Michelfeld, wo sie dann nicht mehr an der Donau lebte, sondern zwischen den Gewässern Flem- und Speckbach.

Im hiesigen Lazarett war sie bis Kriegsende als Schwesternhelferin tätig. Es war eine Zeit, die sich in ihr Gedächtnis sehr eingeprägt hat. Als Handarbeitslehrerin war Schwester Ildebranda in der Folgezeit viele Jahre im Stick- und Nähsaal beschäftigt.

Ihren Bekanntheitsgrad aber erreichte sie mit dem Pförtnerdienst, den sie stets freundlich und diensteifrig verrichtete.
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