Schwung fürs Derby

Im Hinspiel trennten sich die DJK Dürnsricht (Maximilian Schrott im roten Trikot) und der FC Schmidgaden (Alexander im blauen Trikot) mit 0:0. Im Rückspiel am Sonntag stehen beide Teams unter Druck. Bild: bwr

Zum Ende des Kreisligaspieljahres 2015/2016 kommt es am Sonntag in Schmidgaden zwischen dem FC und der DJK Dürnsricht/Wolfring noch einmal zu einem richtigen Fußball-Leckerbissen. Nicht zur das Prestige und die Rivalität beider Vereine bringt Schwung in dieses Aufeinandertreffen.

Schwandorf. (hür) Der FC Schmidgaden ist seit neun Spielen ohne Sieg und inzwischen tief im Abstiegskampf angekommen. Die Gäste aus Fensterbach konnten sich kurzzeitig durch den Trainerwechsel aus dem Abstiegssumpf befreien und erlitten am vergangenen Wochenende einen 0:3-Rückschlag bei der Bayernliga-Reserve des ASV Burglengenfeld.

Die Partie des FC OVI-Teunz gegen die SpVgg Schönseer Land wurde bereits am Freitag abgesagt.

SC Ettmannsdorf II       So. 12.15       Neukirchen-Balbini
Nach drei Siegen in Serie möchte der SC Ettmannsdorf II um Trainer Sebastian Hierl im letzten Spiel vor der Winterpause noch einmal alles raushauen und mit einem Erfolgserlebnis abschließen. "Ich bin mit der Mannschaft derzeit sehr zufrieden", sagt Hierl. Nur noch zwei angeschlagene Spieler machen etwas Sorgen. Die Gäste müssen im letzten Spiel des Jahres auf Neuzugang und Leistungsträger Sebastian Kropf verzichten. Nach zwei Siegen in Folge erwartet Spielertrainer Stephan Noe eine lauf- und spielstarke Landesligareserve. "Wenn sich jeder so ins Zeug hängt wie zuletzt gehen wir nicht leer aus", gibt sich Noe zuversichtlich.

FC Wernberg       So. 14.15       SF Weidenthal
"Noch einmal 90 Minuten Vollgas-Fußball anbieten", lautet die Vorgabe von Wernbergs Trainer Erwin Zimmermann vor diesem Spiel. Darüber hinaus habe seine Truppe aufgrund der unerwarteten Hinspielniederlage noch etwas gutzumachen. Trotz einiger verletzungsbedingter Wehwehchen in der Mannschaft werden alle Spieler noch einmal auf die Zähne beißen. Trotz der knappen 0:1-Niederlage gegen den TSV Nittenau ist sich SF-Trainer Christian Hechtl sicher, dass seine Mannschaft den "Turnaround" geschafft hat und wieder besseren Fußball spielt. "Wir wollen dem künftigen Bezirksligisten ein Bein stellen. Größten Respekt habe ich dennoch vor der Arbeit meines Trainerkollegen Erwin Zimmermann", sagt Hechtl respektvoll.

SV Kemnath/Bu.       So. 14.15       TSV Tännesberg
Auf ein reines Kampfspiel stellt sich der SV Kemnath ein. "Wenn wir im nächsten Jahr noch eine Chance haben wollen, dürfen wir nicht verlieren", sagt Kemnaths Trainer Florian Beinhölzl, der die individuellen Fehler seiner Mannschaft abstellen möchte. Bei den Gästen aus Tännesberg herrscht riesengroße Euphorie im Verein. Nahezu ein Vierteljahr ist die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Linge ungeschlagen und spielte zuletzt gegen den Ligaprimus FC Wernberg großartig auf. "Wir werden die richtige Mischung aus Offensive und Defensive finden müssen, denn ich erwarte große Gegenwehr des SV Kemnath", sagt Trainer Linge, der erneut seine Bestbesetzung auflaufen lassen kann.

FC Rötz       So. 14.15       TSV Winklarn
Sechs Spiele in Serie konnte der FC Rötz nicht gewinnen, was dazu führte, dass sich Verein und Trainer Walter Wanninger auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigten. Das Traineramt wird vorerst von Co-Trainer Rainer Simeth in der Hauptverantwortung weitergeführt. Die Vereinsführung erhofft sich jetzt gegen den enorm abstiegsgefährdeten TSV Winklarn eine Kehrtwende der Negativserie. Der Gast aus Winklarn kämpft von Spiel zu Spiel um den Verbleib in der Liga. Trainer André Schille warnt vor einem "angeschlagenen Gegner", der jedoch aufgrund des Trainerwechsels auch sehr gefährlich werden kann. Es geht für die Gäste auch darum, sich vor der Winterpause noch einmal eine bessere Startsituation für das nächste Jahr zu verschaffen und idealerweise aus Rötz die Punkte mitzunehmen.

FC Schmidgaden       So. 14.15       DJK Dürnsricht
Nach der Niederlagenserie bleibt man im Lager des FC Schmidgaden dennoch ruhig um möchte auch weiterhin mit Trainer Wolfgang Richthammer langfristig weiterarbeiten. "Ich sehe mich und die Situation in Schmidgaden kritisch, werde aber weiterhin mein Bestes geben", ist Richthammer kämpferisch. Im Spiel gegen den Nachbarn DJK Dürnsricht soll der Umschwung gelingen. "Wir haben Respekt vor unseren Nachbarn, werden uns aber keineswegs verstecken", so die Kampfansage des FC. Gästetrainer Christian Adler ist trotz der jüngsten 0:3-Niederlage von Burglengenfeld stolz auf seine Mannschaft und die Entwicklung der vergangenen Wochen. Jetzt geht es ins Derby. Dort konnte die DJK die letzten Aufeinandertreffen nicht viel ernten. "Wir möchten das Spieljahr mit einem Erfolgserlebnis abschließen", so Christian Adler, der in unveränderter Kader-Besetzung die recht kurze Anreise antritt.

TSV Nittenau       So. 14.15       Burglengenfeld II
Ein sehr langes und kräfteraubendes Pflichtspieljahr neigt sich für den TSV Nittenau dem Ende zu. "Da wir über die Relegation gehen mussten und jetzt im Abstiegskampf Woche für Woche bestehen müssen, sehnen wir die Winterpause herbei", sagt Nittenaus Trainer Roland Oberndorfer, der die Rückkehr von Aslan Demirtas als erfahrenen Spieler jetzt in dieser Phase sehr begrüßt. Bis auf Rotsünder Christopher Daske haben die Nittenauer alle Mann an Bord. Der Gast aus dem Städtedreieck beeindruckte am vergangenen Wochenende mit dem 3:0 über aufstrebende Gäste von der DJK Dürnsricht. Trainer Robert Rödl ist mit dem Verlauf der Vorrunde mehr als zufrieden und schielt selbstredend jetzt nach den vorderen beiden Plätzen. Gegen den TSV Nittenau gilt es jetzt die zuletzt gezeigten Leistungen zu festigen.
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