Schwungvoller Handel

Aufgrund seiner Recherchen wusste Georg Lang auch zu berichten, dass sich für die Bauern an der Landstraße damals als weitere Einnahmequelle das Angebot von Fuhrdiensten eröffnete. Das waren die sogenannten "Menatgüter", die neben der regulären Landwirtschaft auch ein Fuhrunternehmen betrieben.

Diese kamen besonders auch mit ihren Vorspanndiensten an Steilstrecken der Landstraße zum Einsatz. Zu einer lokalen wirtschaftlichen Bedeutung entwickelte sich auch der Warenaustausch, der sich am Rast- und Übernachtungsort Nunzenried vollzog. Haushaltsartikel, Geschirr und böhmisches Glas waren Handelsgüter.

Neben Salz und Vieh wurde in der Zeit der Hammerwerke an Murach und Ascha auch erzhaltiges Rohmaterial transportiert. Der Niedergang dieser Handelswege kam mit dem Vordringen der Eisenbahn. Das endgültige "Aus" war dann nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Errichtung des "Eisernen Vorhangs". (bgl)
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