Sebastian Fitzek liest in der Buchhandlung Rupprecht aus seinem neuen Roman "Passagier 23"
Kriminalistische Kreuzfahrt

Sebastian Fitzek. Bild: Huber
Amberg.Ab nächsten Montag wird Sebastian Fitzeks Neuerscheinung "Passagier 23" auf Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste rangieren, verriet Irmgard Puschnigg, Filialleiterin der Buchhandlung Rupprecht. Am Donnerstagabend war er in Amberg und stellte seine Oktober-Neuerscheinung in der Buchhandlung Rupprecht vor. Schon seit vielen Wochen ist die Lesung ausverkauft. 300 Zuhörer aus der näheren und weiteren Umgebung waren gekommen, um den Bestsellerautor live zu erleben.

"Fans der ersten Sekunde"

Das Licht wird gedimmt. Das Gemurmel im bis auf den letzten Platz besetzten oberen Stock verstummt. Fitzek kommt. Buch in der Hand, Lächeln im Gesicht, interessierter Blick ins Publikum. Unaufgeregt, unauffällig, gar nicht so, wie man sich einen Thrillerschreiber optisch vorstellt.

Vorgestellt wurde er selbstverständlich ebenfalls: 1971 in Berlin geboren, studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen in Deutschland. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie", der im Jahr 2006 erschien, eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste. Und in Amberg war genau dies damals "Buch des Monats". Die Leser in der Provinz erkannten also "als Fans der ersten Sekunde" schon sehr bald, was in diesem Newcomer steckt. Von da an ging's bergan ...

Heute parkt ein stattlicher, silberfarbener SUV (also ein sportlich, praktisches Vehikel) gegenüber des Landgerichts. Der großer Schriftzug verkündet: "Jetzt auf großer Lese-Tour", daneben überdimensional der Buchumschlag mit Bullauge. Und ganz klein der Schriftzug Droemer. Die Berliner Autonummer liefert den letzten Beweis, das ist das Promifahrzeug, mit dem er und seine Frau Sandra in die Oberpfalz reisten.

Locker plaudert Fitzek ins Mikrofon über dies und das. Wie er auf die doch recht ausgefallenen Ideen komme? "Das entspringt Alltagssituationen!" Dann, dass er schon einige Kreuzfahrten gemacht habe. Waage-Geborenen sage man eine gewisse Affinität zu Wasser nach - er selbst gehe gern aufs Wasser. Und bei so einer Schiffspassage sei das doch sehr praktisch, man habe sein "eigenes Hotel unterm Hintern". Allerdings biete so ein Luxusdampfer auch "den Ort für das perfekte Verbrechen!" Punktlandung und Willkommen an Bord der Sultan of the Seas.

Was ist der Hintergrund der Story von "Passagier 23"? Immer wieder verschwinden weltweit Passagiere von Kreuzfahrtschiffen spurlos. Gefunden werden sie selten oder nie. Auch Polizeipsychologe Martin Schwartz hat so vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren.

Lösung auf 432 Seiten

Niemand konnte ihm sagen, was genau passierte. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der "Sultan" kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen sei.

Die Spannung ist am Höhepunkt - die Schiffe versenkt - der kurzweilige Lese-, Plauder-, Informations- und Spieleabend mit dem sympathischen Sebastian Fitzek in der Buchhandlung Rupprecht in Amberg zu Ende. Die Lösung des Rätsels steht auf 432 Seiten nachzulesen.
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