"Seine Hilfe ist heute noch spürbar"
Todesfall

Kaltenbrunn. (bk) "Wir danken Gott zusammen mit allen Menschen, die Werner Striegl erleben durften, dass wir durch ihn so viel Gutes erfahren haben", sagte Pfarrer Irudayaraj Devadass beim Trauergottesdienst. Die Mitfeier durch den evangelischen Geistlichen Matthias Weih, der auch das Evangelium vortrug, war ein Novum. Mit Christen aus beiden Konfessionen erwiesen auch zahlreiche ehemalige Schulkameraden aus Grafenwöhr dem als 73-jährigen Verstorbenen die letzte Ehre. Schon als Ministrant verlor Striegl seinen Vater. Bei Peter Kraus lernte er Schreiner. 1965 schloss er mit Erika Krauß den Ehebund, der mit vier Kindern gesegnet war. Die Familie war sein höchstes Gut. 1972 konnte sie das mit großer Eigenleistung errichtete Haus beziehen. Striegl fand nach zwei Jahren Bundeswehr Beschäftigung im US-Lager und im Bundesbahn-Ausbesserungswerk Weiden. Vielen im Markt hat der vielseitig begabte Handwerker unentgeltlich geholfen, bis er selbst auf Hilfe angewiesen war. 16 Jahre fungierte er als Friedhofswärter. "Werner Striegl hat sich über Jahrzehnte hinweg auch für unsere Kirche und damit für unsere Gemeinde eingesetzt. Seine Frau unterstützte er beim Mesnerdienst. Manche Hilfe ist auch heute noch spürbar", verdeutlichte Pfarrer Weih. "Wir empfinden für ihn das Gefühl des Dankes." "Mit Jesus auf dem Weg" dieses erstmals aufgeführte Lied des Chors beeindruckte die Trauergemeinde.
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