Seit 1995 sorgte sie in Ursulapoppenricht und Höhengau für Projekte mit einem Volumen von rund 1,25 Millionen Euro. Dazu kamen Zuschüsse über 710 000 Euro vom Amt für Ländliche Entwicklung. Mit ihrer Unterschrift besiegelten
Dorferneuerung am Ziel

die Vorstandsmitglieder das Ende der Dorferneuerung und damit auch der Teilnehmergemeinschaft.

(ibj) Erstmals trat die Teilnehmergemeinschaft am 9. Januar 1995 zusammen. Der inzwischen verstorbene Bürgermeister Josef Graf gehörte dem Vorstand an. In den Folgejahren machten sich die Bewohner viele Gedanken über Maßnahmen in den beiden Dörfern. Und so dauerte es bis 1999, als mit der Neugestaltung des Friedhofumfelds der Auftakt für eine Reihe von Vorhaben eingeläutet werden konnte.

Ausbau und Umgestaltung

Beispielsweise wurden der Ausbau der Alten Dorfstraße, die rückwärtige Erschließung und die Parkplatzgestaltung in Höhengau, das Kommunikationszentrum am Sportgelände und die Umgestaltung des Platzes vor der Pfarrkirche St. Ursula nach und nach in Angriff genommen. Auch der Spielplatz am Höhengauer Weg geht wie viele Grün- und Pflanzmaßnahmen darauf zurück.

In der Folge wurden viele Grundstücksgrenzen neu vermessen sowie Kauf- und Tauschgeschäfte abgewickelt. Das gesamte Verfahrensgebiet wies eine Größe von rund 69 Hektar auf. Für Tiefbaumaßnahmen wurden 814 000 Euro, für Gebäude- und Platzgestaltungen 344 000 Euro, für Pflanzungen 22 000 Euro und für die Bodenordnung 37 000 Euro ausgegeben. Dem stehen Zuschüsse des Freistaates Bayern von 710 000 Euro gegenüber, die über das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ausgereicht wurden. Als Vorstandsvorsitzende trugen die Mitarbeiter des Amts für Ländliche Entwicklung mit Kurt Hillinger, Thomas Hahn und Manfred Mikuta Verantwortung.

Die Unterschrift unter das Abschlussdokument der Teilnehmergemeinschaft Ursulapoppenricht durch Bürgermeister Bernhard Lindner sowie die Vorstandsmitglieder Elisabeth Götz, Johann Gebhard, Helmut Janner und Alois Winkler bedeutet nun die offizielle Auflösung dieser Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Erinnerungen werden wach

Dabei erinnerten sich die Beteiligten an die verstorbenen Vorstandsmitglieder Bürgermeister Josef Graf, Martin Rupprecht aus Höhengau und Rudi Rupprecht aus Ursulapoppenricht, die bis zu ihrem Tod in diesem Gremium mitgearbeitet haben.
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