Seit 1996 in jeder Sitzung

Dritter Bürgermeister Georg Schlögl (Zweiter von links) feierte 60. Geburtstag. Die Marktgemeinde hatte zu einer Feier geladen. Glückwünsche kamen von Bürgermeister Georg Butz (Vierter von links), den Marktratskollegen, Zweitem Bürgermeister Alexander Werner (links) und Personalratsvorsitzendem Georg Zwack (rechts). Für Schlögls Ehefrau Maria gab es einen Blumenstrauß. Bild: Völkl

Das macht ihm so schnell keiner nach: "Seit ich im Marktrat bin, habe ich noch nie eine Sitzung versäumt", untermauert Georg Schlögl sein kommunalpolitisches Engagement. Der Dritte Bürgermeister der Marktgemeinde gehört nun in den Kreis der "Sechziger".

Wernberg-Köblitz. (cv) Ein gebührender Anlass für die Marktgemeinde, um zu einer Feier einzuladen. Im ehemaligen Pferdestall der Metzgerei Dotzler wurde lecker aufgetischt. Doch zuvor wünschten Bürgermeister, Verwaltung und Marktratskollegen alles Gute.

Bürgermeister Georg Butz erinnerte daran, dass Schlögl 1996 in den Marktrat einzog und in der dritten Amtsperiode - seit 2002 - als Dritter Bürgermeister tätig ist. Georg Schlögl gehört der FBU-ÖDP an. Als Obmann der Feldgeschworenen ist er bei Vermessungen dabei und sorgt dafür, dass die Grenzsteine richtig gesetzt werden. Auch das Geschenk, das Bürgermeister Butz mitgebracht hatte, war gewichtig. "Vielleicht ist da ein Goldbarren drin", schmunzelte Ehefrau Maria amüsiert. Nein, es war ein schmuckes Produkt der heimischen Glasindustrie.

"Für Gleichbehandlung"

Geschenke gab es auch von den Marktratsfraktionen. Vitus Bauer (Landlisten) ergriff das Wort und freute sich, "dass Du der bist, der Du bist". Ohne Georg Schlögl würde "etwas fehlen". Der Dritte Bürgermeister sei "kein einfacher Zeitgenosse, doch er setzt sich stets engagiert für Gerechtigkeit und für die Gleichbehandlung der Bürger ein". Bauer wünschte sich, dass Schlögl auch "weiterhin unbequem im Sinne der Bürger" bleibe. Das will Georg Schlögl auch: "Ich brauche mich nicht zu verrenken", betonte der Agraringenieur, der als Landwirt seinen Hof bewirtschaftet und sich als "nicht abhängig Beschäftigter" seine eigene Meinung leisten könne. Dem dreifachen Familienvater kommen übrigens die besten Gedanken, wenn er seine Felder bewirtschaftet. Dank automatischer Steuerungssysteme habe er hier "Zeit zum Nachdenken".

"Engagiert und ideenreich"

Personalratsvorsitzender Georg Zwack überbrachte die Glückwünsche der Beschäftigten. Zwack bezeichnete Schlögl als "engagierten und ideenreichen Vollblutpolitiker", der bei allen Terminen präsent sei, "wenn es auch drei Minuten später wird", schmunzelte Zwack. Das werde ihm aber angesichts der guten Faschingskrapfen, die er am Rosenmontag in die Verwaltung mitbringe, gerne "verziehen".
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