Seit 23. August ohne Sieg

Auf vier Zähler ist der einst komfortable Vorsprung von Tabellenführer ASV Neumarkt geschmolzen. Gegen Bayernliga-Absteiger FSV Erlangen-Bruck droht erneut Unheil. Der Druck auf Schlusslicht SV Poppenreuth nimmt zu.

Poppenreuth. (kap) Geht dem lange Zeit souveränen Tabellenführer ASV Neumarkt (1./43 Punkte) die Luft aus? Einst betrug der Vorsprung auf die Konkurrenz 14 Zähler, die Meisterschaft schien ein Langweiler zu werden. Nach je zwei Niederlagen und Remis aus den letzten fünf Spielen wittern die Verfolger ihre Chance.

Am dritten Rückrundenspieltag der Landesliga Nordost droht den Oberpfälzern der nächste Rückschlag. Es gastiert der wiedererstarkte Bayernliga-Absteiger FSV Erlangen-Bruck (11./23). Dieser präsentiert sich in der Fremde als äußerst unangenehm. Die Mittelfranken holten in neun Auswärtsspielen drei Siege, fünf Punkteteilungen und gingen nur einmal leer aus. Und schon im Hinspiel musste sich der Spitzenreiter mit einen mageren 2:2 begnügen.

Nicht umsonst macht sich Aufsteiger TSV Kornburg (2./39) berechtigte Hoffnungen, zum Spitzenreiter aufzuschließen. Allerdings dürfte die Auswärtspartie bei der zweiten Mannschaft des SV Seligenporten (16./19) kaum zu einem Selbstläufer werden. Die Hausherren wollen alles daran setzen, die Relegationsplätze zu verlassen.

Von diesen ist Schlusslicht SV Poppenreuth (18./12) mittlerweile sieben beziehungsweise acht Punkte entfernt. Sollte auch die Heimpartie gegen den Baiersdorfer SV (13./21) in die Hosen gehen, benötigt der Aufsteiger schon ein Wunder, um die Liga noch zu erhalten. Der letzte Saisonsieg datiert vom 23. August, dem 3:1 gegen den FSV Stadeln (15./20). Das SV-Trainergespann Müfit Topcu und Vaclav Peroutka muss sich etwas einfallen lassen. Viel Zeit bleibt den beiden nicht mehr, um doch noch die Kurve zu kratzen. Die 1:5-Vorrundenniederlage im Hinterkopf dient sicherlich kaum dazu, die Hausherren aufzubauen.

Seit drei Runden wartet der FC Vorwärts Röslau (10./24) auf einen Sieg. Mittlerweile befindet sich die Truppe des Ex-Weideners Rüdiger Fuhrmann gefährlich nahe an den Relegationsplätzen. Deshalb muss gegen den SSV Kasendorf (14./20) ohne Wenn und Aber ein Heimsieg her.
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