Seit 40 Jahren besteht der Sportkegelverein Gut Holz Fensterbach. Mit einem Rückblick auf die Geschichte, Ehrungen und einem Spanferkel-Essen feierte der Verein dieses Jubiläum.
Ponyreiter kassieren Bandengeld

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens ehrte der Sportkegelverein Gut Holz Fensterbach treue Mitglieder (von links): Vorsitzende Anna Schwaiger, Reinhard Schwaiger, Marianne Zweck, Karl Böhm, Lieselotte Wifling, Johann Zweck und 2. Bürgermeister Josef Sturm. Bild: nib
(nib) Vorsitzende Anna Schwaiger freute sich über den guten Besuch der Veranstaltung am Feuerwehrhaus in Wolfring. Darunter waren auch zahlreiche Jubilare sowie Kinder und Jugendliche.

Gegründet wurde Gut Ziel im März 1975. Aktuell sind eine Damenmannschaft in der Bezirksoberliga, eine Herrenmannschaft in der Bezirksliga und ein gemischtes Team im Spielbetrieb. Besonders stolz zeigte sich die Vorsitzende auf die beiden Jugendmannschaften. Zwei Übungsleiter und seit neuestem auch zwei Jugendleiter kümmern sich um die Ausbildung. Schwaiger dankte allen, die sich in den 40 Jahren um die Nachwuchsarbeit verdient gemacht haben, insbesondere Lieselotte Wifling, die sich 20 Jahre lang für die Jugend eingesetzt hatte. 81 Mitglieder zählt der Verein, davon 19 Aktive im Spielbetrieb und 11 Jugendliche.

Seit 1983 Gut Holz

Einen Rückblick auf 40 Jahre Kegelverein gab Johann Zweck. Über viele Jahre begrüßten sich die Sportkegler aus Fensterbach mit "Grüß Gott, ihr Ponyreiter". Dies war dem ersten Namen des Vereins geschuldet, denn die Gründungsväter hatten sich für "Gut Holz Ponyhof Wolfring" entschieden. Bereits bei der Gründung war Sportkegelclub Fensterbach als Namen zur Diskussion gestanden. Da aber die ersten Kugeln auf den Kegelbahnen im Hotel Gasthof Wolfringmühle, damals noch als Ponyhof bekannt, geschoben wurden, nahm man hier die Anleihe. Die Umbenennung in Gut Holz Fensterbach ging 1983 über die Bühne. Seit 1995 kegelt der Verein auf den vier Bahnen in Sportpark in Schwarzenfeld.

"Die Anfänge waren schwierig - wir hatten kaum Ahnung von der Sportart und wenig Geld", blickte Zweck zurück. Große Hoffnungen setzte der Verein auf den ersten Sportwart Josef Bartmann, der allerdings wenige Wochen nach Vereinsgründung verstarb. Die ersten Einnahmen bescherte das Bandengeld.

Sportlich startete der Verein mit einer Herrenmannschaft in die Saison 1975/76. Bereits in der zweiten Runde trat der Verein mit zwei Herren- und einem Damenteam an. 1977 nahmen beim Pokalturnier des Vereins 118 Mannschaften auf den beiden Kegelbahnen in Wolfringmühle teil. Sportliche Höhepunkte waren die guten Platzierungen bei bayerischen und deutschen Meisterschaften sowie der Aufstieg der Damenmannschaft in die Landesliga. Johann Zweck erinnerte an zahlreiche Vorstandsmitglieder, die den Verein maßgeblich mit gestaltet haben. Großes Augenmerk legte der Verein von Beginn an auf die Jugendarbeit.

Das Training und die Wettkämpfe müssen, da keine geeigneten Anlagen im Gemeindegebiet vorhanden sind, im Sportpark in Schwarzenfeld stattfinden. "Dies stellt für den Verein und seine Mitglieder einen erheblichen organisatorischen und auch finanziellen Mehraufwand dar", bedauerten Zweck und Sturm übereinstimmend.

Lob für gute Jugendarbeit

2. Bürgermeister Josef Sturm gratulierte dem Verein zum Jubiläum. "Mit Mitgliedern aus allen Orten sowie dem Fensterbach im Namen leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen der Gemeinde", sagte er. Lob galt der Jugendarbeit als wertvollen Beitrag zum Gemeinwesen. Anna Schwaiger und Georg Bruckner ehrten die Mitglieder, die auf 40 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken.
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