Seit dem 17. Jahrhundert, etwa seit 1626, wird im Gebiet um Aschach der heilige Donatus verehrt. Die Gläubigen hofften auf seine Fürbitte und betrachten ihn noch
Hoffen wie schon anno 1626

Bereits seit beinahe 17 Jahrzehnten ziert der kleine neugotische Altar die Donatuskapelle in Aschach. Bild: sche
immer als Beschützer vor Blitzschlag und Unwetter.

(sche) Viele Besucher werden sich daher am Sonntag, 19. Juli, wieder unter den schattigen Kastanienbäumen bei der Donatuskapelle zur kirchlichen und weltlichen Feier einfinden. An der Stelle, an der sich heute die Kapelle befindet, stand vorher an einem Baum befestigt eine hölzerne Statue des Donatus.

Als diese stark verwittert war, ließ Pfarrer Johannes Sebastian Stock die heutige Kapelle errichten und weihte sie im Juli 1847 ein. Schon damals wurde das kleine Gotteshaus mit dem neugotischen Altar ausgestattet, der nach gründlicher Restaurierung 1997 wieder in neuem Glanz erstrahlt. Die nach einem Diebstahl neu beschafften Statuen der Heiligen Donatus, Florian und Sebastian können nur einmal im Jahr, dem Tag des eigentlichen Festes, ihren Platz auf dem Altar einnehmen. Aus dem Leben des Heiligen ist nicht viel bekannt. In einem römischen Martyrologium wird Donatus als einer der vielen Märtyrer Roms um 300 nach Christus erwähnt, der in den Katakomben seine Ruhestätte gefunden hat. Er gilt als Schutzpatron gegen Unwetter und Blitzschlag. Bei schönem Wetter findet am Sonntag, 19. Juli, um 9.45 Uhr die Eucharistiefeier vor der Kapelle statt, mitgestaltet von jungen Musikern aus Aschach.

Anschließend lädt der Pfarrgemeinderat zum Frühschoppen ein. Um 14.30 Uhr ist Andacht mit Fahrzeugsegnung, danach gibt es Kaffee und Kuchen. Kuchenspenden können bereits vormittags abgegeben werden, da es auf vielseitigen Wunsch erstmals nach dem Gottesdienst eine Stärkung gibt. Der Erlös aus Kaffee- und Kuchenverkauf geht an Sr. Monika Kopf für ihre Missionsarbeit in Brasilien, der übrige Reinerlös wird für die Beschaffung eines Vortragskreuzes der St. Ägidiuskirche und den Erhalt der Donatuskapelle verwendet. Um einen reibungslosen Ablauf des Festes organisieren zu können, sollten sich freiwillige Helfer bei den örtlichen Pfarrgemeinderatsmitgliedern Günter Stiegler, Karin Scharl oder Brigitte Müllner melden.
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