Sibyllenbad muss die Eintrittspreise anpassen
Wellness wird teurer

Ab 1. Juli wird aufgrund der Mehrwertsteueranpassung der Wellnesseintritt im Sibyllenbad teurer. Wer noch in diesem Monat einen Gutschein kauft, kann sich den bisherigen Preis für ein weiteres Jahr sichern. Bild: hfz
Weil die Steuerermäßigung auf Saunabesuche und Wellnessleistungen wegfällt und ab 1. Juli die Mehrwertsteuer von 7 auf 19 Prozent steigt, muss auch das Sibyllenbad die Eintrittspreise anpassen. Der Preis der Tageskarte erhöht sich ab Juli von bisher 19,50 auf 20,50 Euro, also um 5,1 Prozent. Die Preise für die Badelandschaft bleiben unverändert.

Besucher des Sibyllenbades können sich aber ein weiteres Jahr den alten Preis sichern: Mit dem Kauf eines Gutscheines für einen konkreten Wellnesseintritt (Tages- oder Zehnerkarte) bis 30. Juni profitieren sie von einer Preisgarantie von 12 Monaten nach Gutscheinkauf.

Außerdem versüßt das Sibyllenbad den Sommer mit Sommertickets ab dem 3. Juli bis Ende August: Wer den regulären Einzel-Eintritt von 2,5 Stunden Badelandschaft oder 3 Stunden mit Wellness zahlt kann den ganzen Tag bleiben.

"Das ist ein Schlag ins Kontor unserer Kurorte", hatte der Vorsitzende des bayerischen Heilbäderverbandes, MdL Klaus Holetschek, die Entscheidung des Bundesfinanzministerium kommentiert. Der Wandlungsprozess, den die Kurorte angesichts des erheblichen Rückgangs von gesetzlichen Kuren in Richtung Wellness bisher machen mussten und der durch eine verstärkte Orientierung hin zu solchen Wohlfühlangeboten auch gelungen sei, werde nunmehr gefährdet.
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