Sichtbares Glaubenszeugnis

Bei herrlichem Sonnenschein nahmen viele Gläubige an der Fronleichnamsprozession teil, dem farbenprächtigen öffentlichen Bekenntnis zur Anwesenheit Jesu Christi im Altarsakrament. Unser Bild zeigt Stadtpfarrer Thomas Jeschner beim sakramentalen Segen mit der Monstranz an der Bergkirche. Bild: gpa

Birken schmückten die Häuser, rote Tücher viele Fenster. Fahnen in Weiß und Gelb, den Kirchenfarben, sowie Weiß und Blau, den bayerischen Landesfarben, verliehen dem Stadtplatz zusätzlich Flair. Zu einem machtvollen Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus im Altarsakrament wurde die Fronleichnamsprozession.

Diese begann mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius, bei dem ein Projektchor unter der Leitung von Joachim Steppert und Walter Thurn an der Orgel die "Missa brevis in B" aufführten.

Im Anschluss daran bewegte sich bei strahlendem Sonnenschein die Fronleichnamsprozession über den Marien- und Karlsplatz zur Bergkirche und zurück. Feuerwehr, Rotes Kreuz, Kolping und Katholischer Frauenbund mit Fahnen und Bannern hatten sich eingereiht, ebenso der Kirchenchor und die Stadtkapelle mit ihren blitzenden Instrumenten, die Kommunionkinder in ihren weißen Gewändern und die Ministranten: Es war ein farbenprächtiger Anblick.

Unter dem "Himmel", getragen von Mitgliedern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats, hielten Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Ruhestandspriester Helmut Süß im Wechsel die Monstranz mit der Hostie - Zeichen der "bleibenden Gegenwart Christi im Altarsakrament". Dem Allerheiligsten folgten Bürgermeister Peter Lehr und einige Stadträte sowie die Gläubigen, darunter auch junge Eltern mit ihren Kleinen im Kinderwagen.

An vier Altären - bei der Familie Schmidt, an der Bergkirche, am Rathaus und auf dem Kirchenvorplatz - wurden das Evangelium verkündet und Fürbitten vorgetragen. Das "Tantum ergo", gesungen vom Kirchenchor, und der sakramentale Segen beendeten jede Station. Auf dem gesamten Prozessionsweg wurden Litaneien, Fürbitten und Lieder, begleitet von der Stadtkapelle, gebetet und gesungen.

Nach dem feierlichen Abschlusssegen bedankte sich Stadtpfarrer Thomas Jeschner bei allen, die an dem öffentlichen Bekenntnis zur Anwesenheit Gottes im heiligen Altarsakrament teilgenommen hatten. Auch dankte er für den Schmuck der Altäre und dem festlichen Schmuck der Häuser. Das gemeinsam gesungene und von der Stadtkapelle begleitete "Te Deum" sowie "Großer Gott, wir loben dich" beendeten unter Glockengeläut die Prozession.
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